Weser-Kurier:Über den geplanten Offshore Terminal Bremerhaven schreibt Peter Hanuschke im „Weser-Kurier“ (Bremen) vom 2. August 2016:

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Zockerei

Der 180 Millionen Euro teure geplante Offshore Terminal
Bremerhaven (OTB) ist und bleibt umstritten. Das bezieht sich vor
allem auch darauf, ob der OTB überhaupt einmal wirtschaftlich
betrieben werden kann. Grundlage dafür sind die dort möglichen
umgeschlagenen Offshore-Windanlagen. Das zu berechnen ist nicht
einfach: Immerhin wird immer mal wieder das
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) novelliert und damit auch der
Rahmen für den Zubau von Windparks auf hoher See verändert.

Die Antworten des Senats auf eine Kleine Anfrage der Linken
bezüglich der Wirtschaftlichkeit des Projekts beziehen sich aber gar
nicht auf das EEG, sondern es geht dabei um mögliche künftige
Marktanteile der in Bremerhaven ansässigen Turbinen-Hersteller. Kommt
es so, wie vom Senat angenommen, dann geht es dort bald richtig zur
Sache – die Marktanteile dieser beiden Firmen verdoppeln sich quasi.

Warum sie sich nicht gar verdrei- oder vervierfachen? Dafür war
die Kristallkugel offenbar nicht ausgelegt. So oder so bleibt
festzuhalten: Wer mit solch massiv sich ändernden künftigen
Marktanteilen argumentiert, muss ein Faible fürs Zocken haben.

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