Weser-Kurier:Über die Bremer Erklärung zur Altenpflege schreibt Alice Echtermann:

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Gute Arbeitsbedingungen sind die Voraussetzung, um
den Bedarf an Fachkräften in der Altenpflege zu decken. Langfristig
wird niemand diesen anspruchsvollen Job machen, wenn der Stress durch
Personalmangel zu hoch ist und das Ganze obendrein nicht angemessen
bezahlt wird. Die „Bremer Erklärung für ein angemessenes Einkommen in
der Pflege“ ist daher, wie die Sozialbehörde und die
Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG) betonen,
ein gutes Signal. Es ist zwar nicht mehr als eine Absichtserklärung.
Doch für die LAG ist sie offenbar das Zeichen, auf das sie gewartet
hat, um neue Anstrengungen für einen einheitlichen Tarifvertrag in
der Pflege zu unternehmen. Bevor sie die Gespräche mit der
Gewerkschaft Verdi wieder aufnimmt, wollte die LAG sich die
Rückendeckung wichtiger Akteure sichern. In Zukunft darf jedoch nicht
vergessen werden, dass dazu auch die Pflegebedürftigen und ihre
Angehörigen zählen. Denn sie tragen immer einen Teil der Kosten. Für
viele eine große finanzielle Belastung – wenn die Preise durch höhere
Löhne steigen, müssen also auch dafür Lösungen her. Am besten nicht
mit Erklärungen, sondern mit Beschlüssen.

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