Weser-Kurier:Über die Flüchtlingssituation in Bremen schreibt Sara Sundermann:

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Betten in Reihe, dicht an dicht. Kein Sichtschutz,
nirgends. Aber immerhin feste Wände. So leben Flüchtlinge in der
neuen Notunterkunft auf dem Bremer Bundeswehr-Gelände. Gut, dass es
diese Hallen gibt. Gut, dass die Bundeswehr aushilft. Und trotzdem:
Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde in Bremen diskutiert, ob
es ok ist, Flüchtlinge in Containern unterzubringen. In Containern,
die hohe Energiesparstandards und eine gute Akustik haben,
wohlgemerkt. Von Containern kann man inzwischen nur noch träumen. Es
gibt Zeltlager in der ganzen Stadt. Und obwohl niemand sich das
wünscht: Sie müssen winterfest gemacht werden. Selbst Zelte sind
inzwischen rar. Die Bundeswehr hätte noch Platz auf ihrem Gelände,
aber sie hat keine winterfesten Zelte. Und die Wartezeiten für
Container sind lang, alle Bundesländer brauchen dasselbe. Es kann
Monate dauern, bis geliefert wird. Die Sozialsenatorin spekuliert
inzwischen auf das Ende größerer Baustellen – dann kann man manchmal
ein paar Container abgreifen, in denen sonst Bauarbeiter wohnen. Das
zeigt die Not: Unterkünfte für Flüchtlinge ist seit Langem ein
dringendes Thema. Es wird noch lange dringend bleiben.

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