Weser-Kurier:Über die inklusive Schule schreibt Silke Looden:

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Niedersachsen investiert 1,7 Milliarden Euro in den
gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Handicap. Dennoch
fühlen sich Lehrer bei der Inklusion zu wenig unterstützt. Häufig
fehlt es an Sonderpädagogen und oft auch an barrierefreien Gebäuden.
Am Ende schicken viele Eltern ihr behindertes Kind dann doch lieber
an die Förderschule. So lebt das separierende Schul-System weiter,
obwohl die UN-Behindertenrechtskonvention bereits seit 2009 in
Deutschland gilt. Immerhin ist die Inklusionsquote in Niedersachsen
in den vergangenen Jahren auf fast 60 Prozent gestiegen. Nach wie vor
aber findet Inklusion vor allem in Kindergärten, Grund- und
Oberschulen statt. Die Gymnasien sind praktisch außen vor. Ein
Unding! Nicht nur Niedersachsen tut gut daran, die räumlichen und
personellen Voraussetzungen für die Inklusion von behinderten Kindern
an Regelschulen weiter zu verbessern. Erst wenn die
allgemeinbildenden Schulen der Herausforderung wirklich gewachsen
sind, werden Förderschulen irgendwann überflüssig sein. Bis dahin ist
es ein langer, aber lohnender Weg hin zu einer wirklich inklusiven
Schule.

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