Weser-Kurier:Über die Saarland-Wahl schreibt Norbert Holst

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Die CDU hat dem Schulz-Hype in der SPD einen
gehörigen Dämpfer verpasst. Kramp-Karrenbauer kann die Große
Koalition in Saarbrücken fortsetzen. Allerdings: Sie hat auch gar
keine andere Wahl. Das sollte der CDU mit Blick auf die
Bundestagswahl zu denken geben. Die SPD-Bundesspitze kann vor allem
zwei Lehren aus dem Wahltag ziehen: Tolle Prognosen garantieren keine
tollen Ergebnisse. Und: Der heftige Flirt zwischen Sozialdemokraten
und Linken an der Saar übte offenbar lediglich eine begrenzte
Anziehungskraft aus. Der FDP bleibt die bittere Erkenntnis, dass ihr
Neuanfang nur in Teilen der Republik honoriert wird. Die Grünen
sollten endgültig alarmiert sein. Im Saarland haben sie die gleichen
Fehler gemacht, auf die sie auch im Bund zusteuern: kein frisches
Spitzenpersonal, keine Alleinstellungsmerkmale. Und die AfD ist
fortan in elf Landtagen vertreten, blieb jedoch weit hinter dem
erhofften zweistelligen Ergebnis zurück, das vor Kurzem noch
realistisch schien. Und noch etwas hat diese bemerkenswerte
Landtagswahl klar gemacht. Wenn es eines Tages um die Nachfolge von
Angela Merkel geht, kommt an Kramp-Karrenbauer keiner mehr vorbei.

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