Weser-Kurier:Über Pendler schreibt André Fesser im „Weser-Kurier“ (Bremen) vom 30. März 2017:

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Mehr als hunderttausend Menschen machen sich
täglich auf die Reise nach Bremen. Sie kommen nicht, um Urlaub zu
machen, sondern fahren einfach nur zur Arbeit. Das Pendleraufkommen
über die Landesgrenze hinweg ist immens. Und es ist eine Belastung.
Denn Pendler sind teuer. Sie zahlen ihre Steuern in Niedersachsen,
nutzen aber die städtische Infrastruktur. Und Pendeln ist schmutzig.
Vor allem in Bremen, wo vier von fünf Pendlern auf das Auto setzen,
um an den Arbeitsplatz zu gelangen.

Da kann es Linderung verschaffen, den Wohnungsbau zu befeuern, um
Berufstä-tige in die Stadt zu holen und vor dem Pendeln zu bewahren.
Oder die Straßen zu verbreitern und mehr Autos durchzulassen. Den
größten Anteil an der Problemlösung haben aber die Pendler selbst.
Natürlich muss der öffentliche Nahverkehr mit attraktiven Taktungen
und zuverlässigen Fahrzeiten erst mal eine Alternative werden. Und
freilich kann das Fahrrad eine Lösung für viele Wege sein, aber nicht
für alle. Dennoch ist der hohe Autofahreranteil unter den Pendlern
vor allem ein Ergebnis individueller Bequemlichkeit. Wer zumindest ab
und zu mal umsattelt, trägt zur Problemlösung bei. Und vermeidet den
Stau.

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