Weser-Kurier: Windparkpionier warnt vor Zick-Zack-Kurs bei erneuerbaren Energien

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Der Gründer des Bremer Windparkentwicklers WPD,
Klaus Meier, nennt die Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG) „katastrophal“. Er rechnet mit heftigen Einbußen für die
norddeutsche Windindustrie. „An der Nordsee wird zwei bis drei Jahre
lang nichts passieren“, sagte er dem Bremer „Weser-Kurier“ (Freitag).
Der Bundestag stimmt an diesem Freitag über eine Neufassung des EEG
ab. Darin ist unter anderem vorgesehen, dass neue Anlagen in einem
bestimmten Zeitraum ausschließlich in der Ostsee gebaut werden
dürfen. Unternehmen aus der Windkraftbranche wie Zulieferer und
Anlagenbauer würden durch diese Neuregelungen zurückgeworfen, sagte
Meier. „Viele werden sich die Frage stellen: Machen wird das noch
einmal in Deutschland oder gehen wir lieber ins Ausland.“ Dort sei es
einfacher, neue Windparks zu bauen. „Die Dänen machen das besser, die
Holländer und die Engländer. Nur Deutschland fährt einen
Zick-Zack-Kurs. Das wird sich rächen.“ In den kurzfristigen
Änderungen am EEG sieht er ein Aufbäumen der alten Industrie. „Das
ist der letzte Atemzug der Kohlewirtschaft, die offensichtlich
geschützt werden soll vor weiterem Zubau der erneuerbaren Energien.“

Pressekontakt:
Weser-Kurier
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