Westfalen-Blatt: Ausschreitungen in der Silvesternacht in Bielefeld offenbar schwerer als bislang bekannt

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Die Ausschreitungen in der Silvesternacht im
neuen Bahnhofsviertel in Bielefeld sind offenbar schwerer gewesen als
bislang bekannt.

Der Chef des Sicherheitsdienstes des „Elephant Clubs“ berichtet im
Bielefelder „Westfalen-Blatt“ (Samstagsausgabe) von bis zu 500
Männern, die sich mehrfach mit Gewalt Zugang zu der Disco verschaffen
wollten. Frauen seien im Intimbereich angefasst worden. »Nur unter
Anwendung körperlicher Gewalt konnten wir den Frauen helfen, sich zu
befreien.«

Die Bielefelder Polizei bestätigte der Zeitung mehrere Anzeigen
wegen sexueller Übergriffe: „Erste Anzeigen von geschädigten Frauen
sind beim zuständigen Fachkommissariat eingegangen.“

Zu den Vorfällen an der Diskothek zitiert das „Westfalen-Blatt“
aus einer Polizeistellungnahme: „Die Polizei hat in der
Silvesternacht mehrfach Hilfestellung bei der Durchsetzung des
Hausrechtes durch die Diskotheken geleistet. Die für alle Beteiligten
nicht vorhersehbare Aggressivität der beteiligten Männer gegenüber
den Sicherheitsdiensten war erheblich.“

Von sofort an wolle die Polizei ihr Vorgehen im neuen
Bahnhofsviertel ändern: „Aus diesen Erkenntnissen wurden für dieses
Wochenende nötige Konsequenzen und Maßnahmen abgeleitet. Insbesondere
die rechtzeitige und direkte Kontaktaufnahme zwischen den
Sicherheitsdiensten und der Polizei wurde vereinbart.“

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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