Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den US-Demokraten

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Nach dem Fehlstart bei den Vorwahlen hat Hillary
Clinton mit ihrem Erdrutsch-Sieg in South Carolina ihre Rolle als
Spitzenreiterin bei den Demokraten gefestigt. Sie deklassierte am
Wochenende ihren linken Herausforderer Bernie Sanders mit Hilfe der
Afro-Amerikaner, die sie im Verhältnis von sechs zu eins gegenüber
Sanders bevorzugten. Gelaufen ist das Rennen damit allerdings noch
nicht, aber Hillary Clinton geht mit starkem Rückenwind in diesen
Super-Dienstag. Die zunehmende Wahrscheinlichkeit einer Kandidatur
von Donald Trump für die Republikaner hilft Hillary Clinton im
Rennen um die Nominierung zusätzlich. Denn während Clinton viele
Schwächen hat, wie die Vergangenheit ihres Mannes Bill Clinton und
ihr Spendengebaren, sticht sie Bernie Sanders bei einer Qualität
aus, die in der Auseinandersetzung mit dem Nationalisten Trump
gebraucht wird. Sie versteht es, mit den ganz harten Bandagen zu
kämpfen. Die Demokraten werden es ganz gewiss nicht wagen, einen
demokratischen Sozialisten in den Kampf ums Weiße Haus zu schicken.
Mit Trump als Kandidat der Republikaner ginge es im November vor
allem um eines: einen unberechenbaren Chauvinisten um jeden Preis von
der Macht fernzuhalten.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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