Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Flüchtlingen

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Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse stimmt
bedenklich: Während sich in Hamburg und Celle Kurden und Islamisten
bekämpfen, kommen Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten in Syrien und im
Irak nach Deutschland. Sie suchen Schutz – und finden den Konflikt
mitten in unseren Städten wieder. Und manchmal auch direkt in ihren
Unterkünften. Es geht längst nicht mehr um schöne Begriffe wie den
der »Willkommenskultur«. Es geht um die generelle Akzeptanz der
einheimischen Bevölkerung, Menschen nach Deutschland kommen zu
lassen. Es geht um die Aufnahmebereitschaft der Gesellschaft. Und
diese ist wegen der Gewaltausbrüche gefährdet, weil die Bürger genug
von importierten Konflikten haben. Man fragt sich: Warum dürfen sich
Tschetschenen überhaupt bei uns aufhalten? Vielleicht, weil sie in
ihrem Land als Islamisten verfolgt worden sind? Die Politik hat über
Jahrzehnte die Staatsbürgerschaft auch an Gefährder verschleudert,
und die Behörden versagen bei Kontrollen. Am Ende dürfen unter diesen
Missständen nicht die Menschen leiden, die wirklich auf der Flucht
sind.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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