Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Daten-CD

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Der jüngste Ankauf einer Steuer-CD zum Preis von
vier Millionen Euro ist zu begrüßen. Es könnte einer der letzten
großen Datendeals gewesen sein. Denn die Lage hat sich grundsätzlich
gewandelt.

– Das übliche Lamento aus Berlin über staatliche Hehlerei, die der
Kauf bei Datendieben ist, blieb aus.
– Spektakuläre Erfolge, wie bei den ersten Käufen vor drei Jahren,
sollte niemand erwarten. Längst haben Steuerhinterzieher
entweder Selbstanzeige erstattet oder die Flucht in ferne Oasen
ergriffen.
– Und die sind seit »Offshore Leaks« auch nicht mehr das, was sie
einmal waren. Die soeben erst begonnene Aufarbeitung von 2,5
Millionen Datensätzen von 120 000 Offshore-Gesellschaften durch
Journalisten aus aller Welt legt das Volumen von mehreren
tausend gängigen Steuer-CDs offen.
– Vor allem muss die weltweite Entschlossenheit zur
Strafverfolgung von Frankreich über USA und Indonesien bis China
und Australien Steuerflüchtlinge aufschrecken. Auch das
Einlenken in Luxemburg und letzter Widerstand in Österreich
zeigen, alle haben verstanden. Der Boden fürs Schwarzgeld ist
heißer denn je.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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