Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Massenschlägerei in Bielefeld

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Dass Deutschland durch den Zuzug von
Hunderttausenden Flüchtlingen zum Schlachtfeld der Religionen und
verfeindeter Volksgruppen wird, ist eine Angst, mit der AfD und
»Pegida« schon lange Stimmung machen. Die Vorkommnisse am
Samstagabend in Bielefeld liefern solchen Parolen neue Nahrung. Es
reicht nicht, nur darauf hinzuweisen, dass solche Massenprügeleien
bislang nur Ausnahmen darstellen. Damit aus der Willkommens- keine
Misstrauenskultur wird, müssen die Flüchtlinge selbst in die Pflicht
genommen werden. Egal ob tschetschenische Muslime, irakische Jesiden
oder wer auch immer: Wer nach Deutschland flüchtet, hat sich an die
hier geltenden Gesetze und Regeln zu halten. Und die schreiben eben
zwingend vor, dass Streitigkeiten jeder Art nicht mit Messern und
Schlagstöcken ausgetragen werden dürfen. Wer das nicht einsieht,
gehört bestraft und hat hier nichts zu suchen. Solche Flüchtlinge
beunruhigen zu Recht die Bevölkerung und schaden zudem dem Ansehen
der vielen Migranten, die dankbar dafür sind, dass sie in Deutschland
vor Krieg und Verfolgung sicher sind, die fleißig Deutsch lernen und
sich integrieren möchten.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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