Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Rente

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Bislang hat noch jede Bundesregierung große
Fehler in der Rentenpolitik gemacht. Konrad Adenauer unterlag der
Fehleinschätzung, dass »die Leute immer Kinder bekommen« würden.
Helmut Kohl zeigte sich im Einheitsrausch bei den Ost-Renten
großzügig.

Unter Gerhard Schröder strich Rot-Grün den demografischen Faktor
aus der Rentenformel und machte ausgerechnet Gutverdiener zu den
Gewinnern der Riester-Rente. Und Angela Merkels Große Koalition
greift nachhaltig tief in die Kasse, um Mütter für Kindererziehung zu
belohnen und noch mehr Arbeitnehmer zu Frührentnern zu machen.

Ganz gleich, welche dieser teuren Entscheidungen den größten
Schaden im System angerichtet hat und noch anrichten wird: Fest
steht, dass der Zuschuss aus dem Bundeshaushalt an die Rentenkasse
weiter steigen muss, wenn alle von der Politik erzeugten Ansprüche
weiterhin bedient werden sollen. Daher ist die Forderung nach einer
Finanzierung der Mütterrente aus Steuermitteln Unfug, denn etwa ein
Viertel aller Rentenzahlungen werden ja schon aus Steuern
finanziert.

Die Herausforderung der Zukunft ist lange bekannt: Weniger
Beitragszahler sollen mehr Rentner finanzieren. Natürlich kann das
auf dem Niveau von heute nicht funktionieren.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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