Westfalen-Blatt: „Horror-Paar“ Höxter: Mordkommission untersucht jetzt Zeitraum bis 1999

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Zwei zu Tode misshandelte Frauen und weitere
Opfer, die die Qualen überlebt haben: Durch das Geständnis von
Angelika B. (47) wissen die Ermittler, was das »Horror-Paar« in
Höxter getrieben hat. Aber was war in den Jahren davor? »Die Zeit
von der Hochzeit 1999 bis zum Umzug nach Höxter 2010 ist für uns
noch ein schwarzes Loch«, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Meyer aus
Paderborn dem WESTFALEN-BLATT (Mittwchsausgabe). Es habe für ihn
schon eine gewisse Priorität, sich jetzt auch diesen Zeitraum
anzusehen. »Da müssen wir ran.« Der Oberstaatsanwalt hat sich das
Urteil des Schöffengerichts Paderborn besorgt, mit dem Wilfried W.
(46) 1995 zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt
worden war – wegen gefährlicher Körperverletzung, Freiheitsberaubung
und sexueller Nötigung. Damals hatte er kurz nach seiner Heirat
seine frühere Geliebte in die eheliche Wohnung geholt und mit ihr
zusammen seine Ehefrau eingesperrt und gequält. Für die Ermittler
ist es lebensfremd, anzunehmen, dass Wilfried W. seine sadistische
Neigung nach der Haftentlassung mehr als ein Jahrzehnt unterdrückt
hat und erst in Höxter wieder damit angefangen haben soll, Frauen
zu misshandeln. Vorher wohnte das Paar im Kreis Lippe und wechselte
dort oft die Anschrift.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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