Westfalen-Blatt: zu Paralympics ohne Russland

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Das Internationale Paralympische Komitee (IPC)
hat einen starken Beweis seiner Eigenständigkeit geliefert, der dem
Internationalen Olympischen Komitee (IOC) wie Hohn vorkommen muss.
Die Behindertensportler dieser Welt werden sich im nächsten Monat
ohne Russen in Rio treffen. Eine emanzipierte Entscheidung, zu der
sich das IOC vor den Sommerspielen nicht hatte durchringen können.
Auch der in der Schweiz ansässige Internationale Sportgerichtshof sah
keinen Anlass, die IPC-Weisung an das Staatsdoping-Land Russland zu
kippen. Es hatte zuvor bereits den Welt-Leichtathletik-Verband
bestätigt, der die russische Mannschaft ebenfalls aus Brasilien
verbannt hatte. Es bewegt sich also doch etwas, derweil die alte
Seilschaft-Maschine IOC immer noch der Respekt vor Russland und
dessen langen Armen in der politischen, manipulativen, integranten
und kommerziellen Seite des Sports umtrieb. Und während IOC-Präsident
Thomas Bach sich noch aus der Nummer herausstahl, in dem er die
letzte Entscheidungsgewalt den einzelnen Verbänden zuschob, hat das
IPC für alle beschlossen. Die klare Ansage: Njet!

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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