Westfalenpost: Es lebe der ländliche Raum – Zur erneuten Vergabe des NRW-Förderprogramms „Regionale“ nach Südwestfalen

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Das ist eine faustdicke Überraschung: Nach 2013
gewinnt Südwestfalen erneut den Zuschlag für die Regionale. NRW wird
in ein paar Jahren wieder zig Millionen Euro in die Region pumpen.
Glückwunsch! Die Entscheidung, junge Menschen, die Landflucht und die
Digitalisierung inhaltlich in den Mittelpunkt der Bewerbung zu
rücken, war goldrichtig. Das Signal: Wir haben Zukunft. Was
Südwestfalen freut, ärgert Hagen und den Ennepe-Ruhr-Kreis. Hinter
vorgehaltener Hand hatten die Bewerber dort den Sieg bereits als
sicher verbucht und das Geld in Gedanken schon verplant. Offenbar
konnten sie jedoch bei der Jury keine Begeisterung erzeugen.
Trotzdem: Wenn sie nun die interkommunale Zusammenarbeit einstellen,
begehen sie einen gravierenden Fehler. Gemeinsam sind sie stärker –
auch ohne Regionale. Dass die Landesregierung mit ihrer Entscheidung
für Südwestfalen, Ostwestfalen-Lippe und das Bergische Rheinland die
Förderung des ländlichen Raums in den Fokus rückt, mag auch dem
aktuellen Landtagswahlkampf geschuldet sein – zumal es höchst
ungewöhnlich ist, zwei Regionale-Programme auf drei Gewinner zu
verteilen. Aber so macht Rot-Grün eben die meisten Menschen glücklich
– und nimmt der Opposition den Wind aus den Segeln: Die CDU hat
ausgerechnet die Zukunft der ländlichen Regionen zu einem
Schwerpunkt-Thema im Wahlkampf erkoren.

Pressekontakt:
Westfalenpost
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Telefon: 02331/9174160

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