Westfalenpost: Schützen sind schützenswert / Kommentar von Andreas Thiemann zur Bedrohung und Notwendigkeit des Ehrenamts

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Wie ein roter Faden zog sich der Begriff des
Ehrenamts durch die Jahresversammlung des Sauerländer Schützenbundes,
in dem immerhin höchst beachtliche 170 000 Mitglieder
organisiert sind. Sie bilden, das darf man wohl mit Fug und Recht
sagen, in ihren jeweiligen Städten und Dörfern ein
überlebenswichtiges Fundament des Gemeinwesens.

Umso gefährlicher ist es daher, wenn bürokratische Hürden und
Hemmnisse mehr und mehr auf die funktionierenden Mechanismen in
belastender und vor Ort unmittelbar frustrierender Weise Einfluss
nehmen. Gedeihliches Miteinander funktioniert nun einmal nicht ohne
ehrenamtliches Engagement. Mehr und mehr stellen sich jedoch die
bislang hier noch Einsatzwilligen die grundsätzliche Sinnfrage bei
ihrem Tun.

Tatsächlich genügt es nicht, dass die Politik vollmundig das
Hohelied auf das Ehrenamt anstimmt, gleichzeitig aber die schützenden
Rahmenbedingungen vernachlässigt, diese sogar mit immer neuen
Verordnungen, Vorgaben und Kontrollen untergräbt.

Der Staat kann es sich schlicht nicht leisten, auf Institutionen
wie Schützenvereine zu verzichten. Er steht also sozusagen in der
unbedingten Pflicht, die Schützen entsprechend zu schützen.

Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160

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