Wie „grüner Strom“ die deutschen Klimaziele rettet – 76 Prozent der Bundesbürger fordern Richtungswechsel

Abgelegt unter: Umfrage |





Gut drei Viertel der Deutschen (76 Prozent)
fordern von der Bundesregierung, grünen Strom für die privaten
Haushalte stärker zu fördern, um so auf klimaschädliche Energien wie
Kohle, Öl und Gas verzichten zu können. Das ist ein Ergebnis des
Stiebel Eltron Energie-Trendmonitors, für den 1.000 Bundesbürger im
November 2015 bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden.

Kohle-, Gas- und Atomstrom sind bereits auf dem Rückzug. Der
Anteil von grünem Strom am deutschen Strommix macht heute schon rund
33 Prozent aus. Das wird von der Politik grundsätzlich anerkannt:
Seit Januar bewertet der Gesetzgeber die Umweltbilanz der
Stromerzeugung generell um 25 Prozent besser als noch vor zwei Jahren
– der EnEV-Primärenergiefaktor für Strom wurde auf den historisch
niedrigen Wert von 1,8 gesenkt. Überraschend: Die Politik versäumt,
jetzt konsequent auf das Potenzial des häuslichen Wärmesektors zu
setzen. Dabei wird knapp 90 Prozent der Energie in den deutschen
Haushalten für Heizung und Warmwasser verbraucht. Die politische
Weichenstellung, jetzt die privaten Heizungskeller im großen Stil mit
moderner Umwelttechnik auf „klimafreundlich“ umzustellen, bleibt
jedoch aus. Im Gegenteil: „Grüne Wärmepumpentechnik wird mit einer
staatlichen Abgabenlast auf den Strompreis – die weit größer ist als
bei Öl und Gas – augebremst“, zeigt Rudolf Sonnemann, Chef des Heiz-
und Wärmetechnikunternehmens Stiebel Eltron, Unverständnis für die
Energiepreispolitik der Regierung. „Erneuerbare Wärme stagniert bei
rund zehn Prozent.“

Auch der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen
Heizungsindustrie e.V. (BDH), Andeas Lücke, weist in einem Statement
für das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) auf den gesenkten
Primärenergiefaktor für Strom hin und argumentiert pro Wärmepumpe:
„Wer bereits heute ökologisch und ökonomisch sinnvoll mit Strom
heizen möchte, kann dies ausschließlich mit hocheffizienten
Wärmepumpen tun. Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe weist
Jahresarbeitszahlen von weit über 4,0 auf. Das bedeutet, dass drei
Teile Umweltenergie plus ein Teil Strom vier Teile Wärme ergeben.
Sole-Wasser-Wärmepumpen eignen sich wegen ihres hohen technischen
Standards sowohl für die Bestandssanierung als auch für den Neubau.
Auch Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen neben Strom einen großen Anteil
an Umweltwärme und eignen sich sowohl für den Bestand, als auch für
den Neubau.“

„Die Bundesregierung sollte die Chancen des grünen Stroms
ergreifen, um die auf dem UN-Klimagipfel in Paris vereinbarten Ziele
auch tatsächlich realisieren zu können“, sagt Rudolf Sonnemann. „Die
Meinung der Bundesbürger ist eindeutig: 62 Prozent wünschen sich in
Zukunft eine komplett grüne Stromversorgung, hat der Trendmonitor
ergeben.“

Der EnEV-Systemberater: www.stiebel-eltron.de/tools

Stiebel Eltron bietet mit dem EnEV-Systemberater ein Online-Tool,
mit dem sich die Auswirkungen verschiedener Maßnahmen und
insbesondere der unterschiedlichen Anlagentechnik auf das
Gesamtgebäude und dessen energetische Bewertung per Knopfdruck
berechnen lassen. Neben der EnEV-2016-Konformität werden
Energieeffizienzklasse, Endenergie- und Primärenergiebedarf sowie die
jeweiligen Mehr- oder Minderkosten im Vergleich zum ab 2016 nicht
mehr zulässigenen Referenzgebäude der EnEV ausgewiesen.

Über Stiebel Eltron

Stiebel Eltron, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von
rund 424 Millionen Euro und einer Beschäftigtenzahl von 2.900
Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der
Erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik.

Das Familienunternehmen wird seit seiner Gründung von der Vision
angetrieben, Geräte für mehr Energieeffizienz, Komfort und
Zuverlässigkeit zu produzieren und liegt mit dieser Philosophie mehr
denn je im Trend. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem der
größten Anbieter auf dem Wärmemarkt und zum Weltmarktführer bei
Durchlauferhitzern. Als Vorreiter in Sachen Erneuerbare Energien
startete Stiebel Eltron bereits in den 70er Jahren mit der Fertigung
von Wärmepumpen und Solarkollektoren. Als erfolgreicher
Systemanbieter Im Bereich Erneuerbare Energien gehören auch
Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung zum Programm. Stiebel Eltron
produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in
Eschwege sowie an drei weiteren Standorten im Ausland (Tianjin/China,
Bangkok/Thailand, Poprad/Slowakei).

Pressekontakt:
econNEWSnetwork
Carsten Heer
Tel. +49 (0) 40 822 44 284
E-Mail: redaktion@econ-news.de

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