Wie kommen jugendliche Flüchtlinge klar? / „ZDF.reportage“ über schulische Starthilfen in ein neues Leben (FOTO)

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Die „ZDF.reportage“-Reihe „Flüchtlinge: Willkommen oder
unerwünscht?“ beleuchtet am Sonntag, 13. Dezember 2015, 18.00 Uhr,
die Situation jugendlicher Flüchtlinge, die aus den Krisengebieten
der Welt kommen und bei ihrer Ankunft kein Wort Deutsch sprechen.

Dass die deutsche Sprache der erste und wichtigste Schritt zur
Integration der jungen Flüchtlinge darstellt, wissen die Lehrkräfte
der Duisburger Aletta-Haniel-Gesamtschule aus langjähriger Erfahrung:
80 Prozent ihrer Schüler haben einen Migrationshintergrund. Die
Lehrerinnen Juliane Kaup und Tamara Tebeck nehmen die Flüchtlinge im
Teenageralter deswegen mit auf den Wochenmarkt oder zum
Straßenbahnfahren und erklären ihnen, wie man Formulare ausfüllt. Die
beiden Frauen sind dabei nicht nur Deutsch-Lehrerinnen, sondern
zugleich zentrale Ansprechpartnerinnen für ihre Schüler.

Die „ZDF.reportage“ bietet einen seltenen Einblick in den Alltag
jugendlicher Flüchtlinge, die sich in einer völlig fremden Welt
behaupten müssen. Eine davon ist die 16-jährige Zahei Baida, eine
gläubige Muslimin, die gemeinsam mit ihren Eltern und fünf
Geschwistern aus Syrien geflohen ist. Sie beten fünfmal am Tag, lesen
regelmäßig im Koran, und die Eltern erwarten von ihrer Tochter, dass
sie viel im Haushalt hilft. Dagegen spielt für die Geschwister Rosi
und Haqqi Hussein Religion keine Rolle. Sie suchen dringend nach
deutschen Freunden. Das ganze Spektrum der Integration stellt die
„ZDF.reportage“ an den Beispielen Omar und Fathalla dar: Omar lebt
seit zwei Jahren in Deutschland, arbeitet in einer Pizzeria und macht
nächstes Jahr sein Abitur. Ein Weg, den Fathalla noch vor sich hat:
Der 14-Jährige kam aus Syrien alleine über die Balkanroute, wohnt bei
einer deutschen Pflegemutter und besucht seit zwei Wochen die
Aletta-Haniel-Gesamtschule in Duisburg.

In der Reihe „Flüchtlinge: Willkommen oder unerwünscht?“ hatte die
„ZDF.reportage“ zuletzt am vergangenen Sonntag über „Schlotheim –
Eine Kleinstadt am Limit“ berichtet. In den ersten drei Reportagen
standen die Erstaufnahme Ingelheim, die Multi-Kulti-Stadt Duisburg
und die Situation am Berliner „LaGeSo“, dem Landesamt für Gesundheit
und Soziales, sowie in Neukölln im Fokus. Die „ZDF.reportage“ setzt
die Reihe am Sonntag, 20. Dezember, 18.00 Uhr, fort.

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Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon:
06131 – 70-16100, und über
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