Winkelmeier-Becker/Steineke: Koalition will Verbraucherschutz für Wohnungseigentümer stärken

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Wohnungsverwalter müssen zukünftig Qualifizierungs-
und Versicherungspflichten erfüllen

Die Bundesregierung hat im Rahmen des immobilienwirtschaftlichen
Dialogs angekündigt, zeitnah einen konkreten Vorschlag zur Umsetzung
des Koalitionsvertrages im Hinblick auf die Einführung eines Fach-
und Sachkundenachweises sowie einer Versicherungspflicht für
Wohnungsverwalter vorzulegen. Hierzu erklären die rechts- und
verbraucherpolitische Sprecherin der CSU/CSU-Bundestagsfraktion,
Elisabeth Winkelmeier-Becker, und der zuständige Berichterstatter,
Sebastian Steineke:

„Wir begrüßen die Ankündigung der Bundesregierung, den
Koalitionsvertrag zügig umzusetzen. Die Union setzt sich damit
erfolgreich dafür ein, den Verbraucherschutz im Bereich des
Wohnungseigentums nachhaltig zu stärken.

Wohnungseigentümer müssen sich darauf verlassen können, dass die
Verwalter die vielfältigen und komplexen Aufgaben, die ihnen
obliegen, qualifiziert erfüllen. Durch die Verankerung gesetzlicher
Mindestanforderungen an die Aus- und Fortbildung von Verwaltern wird
sich die Qualität ihrer Dienstleistungen flächendeckend verbessern.
Damit helfen wir auch den Wohnungsverwaltern, die sich in ihrer
Branche künftig an klaren Standards orientieren können.

Es muss zudem sichergestellt sein, dass Schäden, die die
Eigentümer aufgrund von Pflichtverletzungen des Verwalters erleiden,
ersetzt werden. Immobilienverwalter betreuen für die Eigentümer zum
Teil erhebliche Geldsummen, die aufgrund der sogenannten
Instandhaltungsrücklage zusammenkommen. Daher müssen die
Wohnungseigentümer darauf vertrauen können, dass notfalls eine
Versicherung einspringt, wenn das Geld pflichtwidrig verwendet wird.

Die Union steht dafür, Wohnungseigentum in Deutschland als eine
wichtige Form der Geldanlage, aber auch der persönlichen
Lebensgestaltung attraktiv zu halten. Dafür wollen wir perspektivisch
weitere Verbesserungen unter anderem im Wohnungseigentumsgesetz in
Angriff nehmen.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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