„Wir machen uns stark für eine starke Region“

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Remshalden. Wenn sich am 20. April wieder zahlreiche Türen für die Remshaldener Kulturnacht öffnen, dann ist traditionell auch Klingele mit an Bord. Im Rahmen des Programms „KulTOUR in der Fabrik“ öffnen die Wellpappen-Spezialisten gern wieder das Foyer ihres Stammhauses als Plattform für Komik und Kabarett – in diesem Jahr mit den Künstlern Babett Walter als „Putzfrau Carola Petzold“ und dem TV-bekannten Parodisten Thomas Schreckenberger.

Für Klingele gehört die (mittlerweile fünfte) Teilnahme an dem außergewöhnlichen und überaus erfolgreichen Projekt längst zum unternehmerischen Selbstverständnis und reiht sich nahtlos in die zahlreichen kulturellen und sozialen Engagements des Unternehmens in der heimischen Region ein.

„Wir sind hier seit fast acht Jahrzehnten fest verwurzelt. Die Menschen und unser gesamtes Lebensumfeld liegen uns sehr am Herzen. Es macht uns einfach Spaß, unterschiedlichste Aktionen und Projekte zu unterstützen, die von besonderem Interesse sind, die bewegen und möglichst viele erreichen“, erklärt Peter Kienle. Der Klingele-Werkleiter liefert damit nicht nur den Motivationshintergrund für die Sponsoring-Aktivitäten, sondern leistet zugleich ein eindeutiges Bekenntnis zum Standort des Traditionsunternehmen.

Konzentration auf Vielfalt der Projekte

Unternehmerische Verantwortung über die eigenen Werktore hinaus wird bei Klingele seit je her groß geschrieben. Das sogenannte Großsponsoring ist allerdings kein Thema. Klingele konzentriert sich lieber auf die Unterstützung vielfältiger Aktivitäten in kleinerem Rahmen. „Die Kultur bietet dafür natürlich ein breites Spektrum“, sagt Peter Kienle. „Aber wir setzen uns auch gern für caritative oder sportliche Zwecke ein.“

Besonders interessant sind Aktionen, die den Werkstoff mit einbeziehen, mit dem der prominente Hersteller von Wellpappenrohpapieren und Verpackungen aus Wellpappe eine führende Position am Markt besetzt. „Wir sind selbst erstaunt, welche Anwendungsmöglichkeiten sich für unsere Produkte abseits des eigentlichen Einsatzzweckes und auf den unterschiedlichsten Ebenen immer wieder eröffnen. Das ist absolut faszinierend“, so der Klingele-Werkleiter.

Beispiele dafür gibt es viele. Die Pappbootregatta auf der Rems, die in diesem Jahr wieder im Mai stattfindet, gehört ebenso dazu, wie etwa diverse Forschungsprojekte an der Uni Stuttgart. Hier wurde Wellpappe u. a. für bauliche Zwecke getestet. Studenten entwickelten daraus erfolgreich Kleinstwohnräume. Aber auch für die Herstellung von Musikboxen oder Theaterkulissen und zahlreiche künstlerische Aktionen stellte Klingele gern Wellpappe und Know-how zur Verfügung.

Ein rundherum positives Feedback

Peter Kienle nennt exemplarisch den Produktdesigner Albert Ebenbichler aus Esslingen, Er entdeckte die Wellpappe aus Remshalden als ideale Materialgrundlage für eine Vogel-Skulptur, die er im Rahmen des letztjährigen Events „Stadt im Fluss“ realisierte. „Das Material hat mich einfach inspiriert“, erklärt der Künstler. Sein digitales Muster, wurde bei Klingele präzise zugeschnitten. Dann faltete, tackerte und klebte Ebenbichler das mit Polyesterharz wetterfest gestrichene Material zu einem abstrakten, etwa 1,40 Meter großen roten „Tukan“, der im Geäst einer Parkkiefer zur besonderen Attraktion der Veranstaltung wurde.

Aber auch wenn es darum geht, monetär zu helfen, sieht sich Klingele in der Pflicht. Traditionell unterstützt das Unternehmen zum Beispiel die Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und hier speziell das Engagement der gemeinnützigen und unabhängigen Stiftung für die Schulische Ausbildung von Kindern in Afrika. „Als regional aber auch international aktives Unternehmen ist uns bewusst, wie wichtig gute Umfeldbedingungen für eine nachhaltige und erfolgreiche Entwicklung sind“, unterstreicht Dr. Jan Klingele. Der geschäftsführende Gesellschafter nennt damit zugleich den Beweggrund für das Engagement zugunsten des Vereins „Aufbruch Remshalden“. Hier fokussiert sein Unternehmen auf junge Menschen, deren Übergang von Schule ins Berufsleben (Berufswahl, Bewerbung, Firmensuche) durch fachliche und pädagogische Beratung begleitet wird.

„Wir machen uns stark für eine starke Region und wollen in jeder Beziehung ein anerkanntes Unternehmen sowie attraktiver Arbeitgeber sein“, bilanziert Peter Kienle. Zugleich verweist er auf ein rundherum positives Feedback. „Das Engagement für das heimische Umfeld und seine Menschen wirkt vielfach auf uns zurück“, freut sich der Werkleiter. Dabei lässt er auch Aspekte wie Profilstärkung, Imagebildung oder Mitarbeiterzufriedenheit nicht unerwähnt. „Ein Firmenprofil kann man sich nicht kaufen. Es bildet sich vielmehr nach und nach durch eine glaubhaft gelebte Philosophie“, lässt Kienle jedoch keinerlei Zweifel am eigentlichen Motivationshintergrund. „Wir helfen, weil es uns Spaß macht. Das ist seit vielen Jahren unser Antrieb, und das wird auch in der Zukunft so bleiben.“

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