Wissen rettet Leben: Translators without Borders unterstützen das Center for Disease Control (CDC)

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Übersetzer ohne Grenzen

Wenn Hilfsarbeiter aus aller Welt in die Krisengebiete ziehen, steht Hilfsarbeit an erster Stelle. Die Hilfskräfte arbeiten mit Hochdruck. Für genaue Übersetzungen fehlt es an Zeit und Fachwissen. Doch Krisen erfordern nicht nur Ärzte ohne Grenzen, sondern auch Übersetzer ohne Grenzen.

Verständigung ist Hilfe

Hier kommt die gemeinnützige Organisation „Translators without Borders“ (TWB) ins Spiel: Ziel der US-amerikanischen Organisation ist, Menschen mit notwendigem, in diesem Fall lebenswichtigem, Wissen in ihrer eigenen Sprache zu versorgen. So unterstützt und effektiviert sie den lokalen Informationsaustausch zwischen Hilfskräften und der Lokalbevölkerung. Verständigung sei Hilfe, erklärt Rebecca Petras, die Programmdirektorin von TWB. Der Austausch von Informationen müsse jedoch in der richtigen Sprache geschehen.

Informationen rund um das Ebolavirus

Im Rahmen der Übersetzungshilfe in Westafrika unterstützt TWB das amerikanische Center for Disease Control (CDC) bei der Übersetzung wichtiger Fakten rund um das Ebolavirus. Ziel ist, umfassend über das Virus zu informieren: Wie können sich Menschen in betroffenen Bevölkerungsgruppen schützen? Wie können sie die Verbreitung des Virus verhindern? Welche Symptome lassen auf eine Infizierung schließen? Wie werden infizierte Menschen behandelt?

Informationsblätter

TWB konzentriert sich auf die Verteilung schriftlicher Informationen. Sie werden auf Informationsblättern zusammengestellt und in lokale Sprachen sowie Französisch übersetzt. Die Herausforderung ist groß: In Nigeria, einem Land, dessen Bevölkerung ebenfalls von Ebola infiziert war, gibt es beispielsweise mehr als 500 Sprachen.

Schriftliche Informationen werden besser behalten

TWBs Mitbegründerin Lori Thicke erklärte in einem kürzlich gegebenen Interview mit BBC, dass es vor allem um Vertrauen gehe: Die gleiche Sprache zu sprechen, baue zusätzliche Hoffnung auf. Neben schriftlichen Materialien arbeitet TWB auch mit Übersetzern vor Ort zusammen. Jedoch sei es nicht genug, vor Ort zu sein, so Thicke: Von mündlich gegebenen Informationen würden die Menschen 20 % behalten, und 10 davon seien falsch. 65 bis 75 % der betroffenen Bevölkerung könne jedoch lesen, sodass sich immer jemand in der Familie finden lasse, der einem ein Informationsposter vorlesen könne. „We retain information better when we see it“, konkludiert Thicke.

Soziales Engagement – auch beim Übersetzen und Dolmetschen

Die Kocarek GmbH ist seit 2012 Silver Sponsor von Translators without Borders. Damit unterstützen auch wir die Übersetzungsarbeit in Westafrika, die zur Bekämpfung der Krise beiträgt. Wer selbst aktiv werden möchte, dem sei ans Herz gelegt, TWBs volunteer translation form auszufüllen.

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