Zu viel Stress im Gesundheitswesen / Schwestern und Pfleger sind oft krank und gehen früh in Rente, Altenpfleger geben den Job auf

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Bei Angestellten im Gesundheitssystem liegt der
Krankenstand am höchsten. „Zunehmend mehr Patienten werden von immer
weniger Krankenpflegern betreut. Da nutzt kein
Stressmanagement-Training mehr“, mahnt Professor Thomas Rigotti,
Leiter der Abteilung Arbeits-, Organisations- und
Wirtschaftspsychologie an der Universität Mainz, in der „Apotheken
Umschau“. Inzwischen sei eine Grenze erreicht, die durch die
Optimierung des Einzelnen nicht mehr ausgeglichen werden könne. Eine
Konsequenz: 30 Prozent des Personals gehen vorzeitig erschöpft und
krank in Rente – durchschnittlich in einem Alter von 50 Jahren. Wer
in der Altenpflege arbeitet, steigt im Schnitt bereits nach zehn
Jahren wieder aus. Eng getaktete Zeitpläne überlasten körperlich und
psychisch, und schlechte Bezahlung und ein raues Betriebsklima
zermürben. „Es müssen einfach mehr Mitarbeiter eingestellt werden“,
so das Fazit von Professor Thomas Rigotti.

Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 10/2014 A liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
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www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de

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