Zu wenig barrierefreier Wohnraum / Nur ein bis zwei Prozent aller Wohnungen erfüllen die entsprechenden Vorgaben

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In Deutschland gibt es viel zu wenig
barrierefreien Wohnraum für Menschen mit Behinderungen. Nur ein bis
zwei Prozent aller Wohnungen erfüllen die Vorgaben, schätzen
Fachleute. In Neubauten sind entsprechende Maßnahmen nicht sehr
aufwendig. „Wenn man nur für die Türen 80 Zentimeter als
Durchgangsmaß festlegt und die Flure 120 Zentimeter breit macht; wenn
man keine Schwellen einbaut und ein normgerechtes, barrierefreies
Bad, dann hat man schon 90 Prozent erreicht“, sagt Professor Bernd
Kritzmann, Architekt und Vorsitzender des Vereins „Barrierefrei
leben“, in der „Apotheken Umschau“. Wer eine bestehende Wohnung
barrierefrei umbauen möchte, sollte sich gründlich beraten lassen.
Entsprechende Wohnberatungsstellen sind bundesweit leider ungleich
verteilt, man findet sie aber gut über das Internet. Stichworte:
Wohnungsanpassung, Barrierefreiheit, Wohn-Beratung. Die Online-Seiten
machen nicht nur Vorschläge für sinnvolle Umbauten, sondern beraten
auch über finanzielle Fördermöglichkeiten.

Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 4/2015 A liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de

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