Zum Weltkindertag am 20. September / Dauerhafte Hilfe für Flüchtlingskinder

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Zum Weltkindertag weist das internationale
Kinderhilfswerk terre des hommes darauf hin, dass weltweit die Hälfte
aller rund 60 Millionen Flüchtlinge Kinder und Jugendliche sind,
denen die UN-Kinderrechtskonvention Rechte garantiert. »Auch in
Deutschland und Europa gilt: Flüchtlingskinder sind an allererster
Stelle Kinder, für die unterschiedslos die Kinderrechte gelten«,
sagte Danuta Sacher, Vorstandsvorsitzende von terre des hommes. »Wir
appellieren an die Bundesregierung und die Bundesländer,
Flüchtlingskindern den gleichen Zugang zu Bildung und
Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, den deutsche Kinder haben.« Für
die Lebensperspektiven der Kinder und Jugendlichen sei besonders eine
frühzeitige Integration in Kindergärten und Schulen entscheidend.
»Das befördere auch eine gelingende Integration der Familien in ihrem
neuen Lebensumfeld. »Wir stehen vor einer Langzeitaufgabe, weil die
Flüchtlinge zumeist über einen längeren Zeitraum bei uns bleiben
werden. Zusätzliche Mittel für Deutschunterricht und höhere
Investitionen in den Bildungsbereich insgesamt sind entscheidend,
damit die Kinder einen guten Start in ihr neues Leben finden können
und damit gute Schulbildung für alle Kinder in Deutschland gesichert
ist.«

Besonders die etwa 12.000 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge
brauchen Bildung und Ausbildung, damit sie bald auf eigenen Füssen
stehen können: »Hier kommt eine große Aufgabe, aber auch eine Chance
auf die Gesellschaft zu. Viele dieser Jugendlichen sind hoch
motiviert.«

terre des hommes unterstützt weltweit und in Deutschland Projekte
zum Schutz von Flüchtlingen und betreut allein in den Krisengebieten
des Nahen und Mittleren Ostens derzeit rund 100.000
Flüchtlingskinder. In Deutschland fördert terre des hommes
insbesondere Hilfen zur professionellen Behandlung traumatisierter
Flüchtlingskinder. »Es besteht noch erheblicher Bedarf an Hilfe für
die große Zahl von Kindern, die nach den schrecklichen Erlebnisse in
ihrer Heimat oder auf der Flucht dringend psychosoziale Unterstützung
brauchen«, so Danuta Sacher.

Für Rückfragen und Interviews:
Barbara Küppers,
Telefon 05 41 / 71 01-175,
E-Mail b.kueppers@tdh.de

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