BERLINER MORGENPOST: Verrat an den Kurden / Kommentar von Michael Backfisch

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Es gehört zu den verheerendsten Eigenschaften von
US-Präsident Donald Trump, dass er sich im permanenten
Wahlkampf-Modus befindet. Er argumentiert nicht. Er beschimpft,
beleidigt und degradiert. Neuestes Beispiel: Trump kündigt den
Rückzug seiner Truppen aus Nordsyrien an. Damit gibt er dem
türkischen Präsidenten Erdogan freie Hand für einen Einmarsch im
südlichen Nachbarland. Die Kurdenmiliz YPG, ehemals der wichtigste
US-Verbündete im Kampf gegen den IS, überlässt er der militärischen
Übermacht Erdogans. Es ist nichts weniger als Verrat. Die USA haben
sich von ihrer weltpolitischen Führungsrolle verabschiedet. Das ist
brandgefährlich. Erdogan erhält so einen Blankoscheck für eine
völkerrechtswidrige Invasion. Zudem riskiert Trump, dass Tausende
IS-Häftlinge freikommen und neue Anschläge planen könnten.

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