bpa fordert Ausbau der Infrastruktur und Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft unter maßgeblicher Beteiligung der Pflege

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„Mecklenburg-Vorpommern muss Land der Digitalisierung in der
Pflege werden“

Die Digitalisierung kann ein wichtiger Baustein zur Sicherstellung der
Pflege und Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern sein. „Gerade
bei der medizinischen und pflegerischen Versorgung älterer und
pflegebedürftiger Menschen in den ländlichen Räumen können Telepflege und
telemedizinische Vernetzung sowie ein digitaler Informationsaustausch
Pflegende unterstützen und Senioren und kranken Menschen mehr Sicherheit
geben“, sagte der Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter
sozialer Dienste e. V. (bpa) Michael Händel. „Dabei geht es immer auch
darum, Verwaltungs- und Dokumentationsabläufe deutlich zu verschlanken,
Pflegekräfte zu entlasten und ihnen mehr Zeit für die Versorgung der
Pflegebedürftigen zu verschaffen sowie eine zukunftsfeste,
flächendeckende, effiziente und effektive Pflege- und
Gesundheitsversorgung zu gestalten. Daher appelliere ich an unsere
Landesregierung, die infrastrukturellen Voraussetzungen zu schaffen,
damit die Idee der Digitalisierung in M-V Einzug halten kann“, so Händel
am 18. September 2019 auf dem Digitalisierungs-Fachtag der
bpa-Landesgruppe in Warnemünde.

Positiv werden die Signale der Bundes- und Landespolitik aufgenommen, die
Fördermöglichkeiten für innovative Investitionen vorsehen, um die Pflege
zukünftig aktiv in die Digitalisierung einzubinden. Aber auch die
Kranken- und Pflegekassen müssten sich engagierter den aktuellen
Herausforderungen stellen und die Kofinanzierung digitaler
Umsetzungsschritte in der Praxis über die Pflegevergütung ermöglichen.

Daneben fordert Händel die Kranken- und Pflegekassen auf, zusammen mit
den privaten Pflegeeinrichtungen und Diensten eine innovative,
digitalisierte Pflegelandschaft auch über vereinbarte Modelle aufzubauen
und damit den für die Sicherstellung Verantwortlichen eine Perspektive zu
bieten.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet
mit mehr als 11.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 500 in
Mecklenburg-Vorpommern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten
und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und
Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die
Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 335.000
Arbeitsplätze und circa 25.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de
oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Die Investitionen in die
pflegerische Infrastruktur liegen bei etwa 26,6 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Sven Wolfgram, bpa-Landesbeauftragter, Tel.: 0172/415
49 35, www.bpa.de

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

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