Braunkohle – geht Klimaschutz vor Kumpelschutz? / “Wir müssen reden!” live vom Altmarkt in Cottbus

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Der Braunkohleausstieg in der Lausitz ist das Thema
bei “Wir müssen reden!”, dem politischen Bürgertalk im rbb Fernsehen,
am Donnerstag, 12. September, 20.15 Uhr. Auf dem Altmarkt in Cottbus
sprechen die Moderatorinnen Janna Falkenstein und Tatjana Jury mit
Bürgerinnen und Bürgern über ihre wirtschaftliche und persönliche
Zukunft im Kohlerevier, den Kompromiss der Kohlekommission und die
neuen Perspektiven nach der Landtagswahl.

Gäste aus der Politik sind Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg
Steinbach (SPD) und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende von
Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Oliver Krischer. Ein weiterer
Gast ist Andreas Rausch, rbb-Journalist in Cottbus, der die
Entwicklung im Lausitzer Kohlerevier seit Jahren hautnah beobachtet.

Auch von zu Hause aus können die Zuschauerinnen und Zuschauer an
der Diskussion teilnehmen: über die Sendungsseite
rbb-online.de/wirmuessenreden, die sozialen Kanäle des rbb Fernsehens
sowie den “zibb”-Messenger.

Geht es nach dem ausgehandelten Kompromiss der Kohlekommission,
ist spätestens 2038 Schluss mit der Braunkohleförderung. Sollte die
wirtschaftliche Lage es zulassen, dann könnte der Ausstieg laut
Kompromiss auch schon 2035 erfolgen. Vielen Menschen in der Lausitz
geht dieser Ausstieg bereits jetzt zu schnell. Sie bangen um ihre
Zukunft im Kohlerevier. Die Grünen hingegen, die nach der
Landtagswahl mit hoher Wahrscheinlichkeit an der kommenden Regierung
in Brandenburg beteiligt sein werden, fordern einen Ausstieg aus der
Braunkohleverstromung schon bis zum Jahr 2030. Kein Tagebau dürfe in
Brandenburg neu aufgeschlossen, kein Dorf mehr für die Braunkohle
abgebaggert werden. Mit diesen “roten Linien” der Grünen für
Koalitionsgespräche bekommt der Streit um die Bedingungen des
Kohleausstiegs neue Nahrung:

Bleibt es beim Braunkohleausstieg 2038 oder kommt der Ausstieg
doch früher? Ist die Stromversorgung ohne Kohleförderung wirklich
gewährleistet? Wird die Lausitz durch den Kohleausstieg dauerhaft zur
strukturschwachen Region ohne echte Perspektive? Oder garantieren
die Milliardenhilfen des Bundes die künftige Prosperität der Region?
Was muss passieren, damit der Strukturwandel funktionieren kann?

“Wir müssen reden! – Der rbb Bürgertalk” wird live von wechselnden
Orten in Berlin und Brandenburg übertragen. Es geht vor allem um die
Meinung der Bürgerinnen und Bürger. Die Moderatorinnen Janna
Falkenstein und Tatjana Jury arbeiten die Pro- und Contra-Positionen
des Publikums im mobilen Studio und auf den digitalen Kanälen heraus
und konfrontieren damit zwei Gäste aus der Politik.

Infos kompakt

Wir müssen reden! – Der rbb Bürgertalk: “Braunkohle – geht
Klimaschutz vor Kumpelschutz?” Donnerstag, 12. September 2019 20.15 –
21.15 Uhr live im rbb Fernsehen und vor Ort Altmarkt, 03046 Cottbus
www.rbb-online.de/wirmuessenreden

Nächste Termine

“Wir müssen reden! – Der rbb Bürgertalk” sorgt mit Ausnahme der
Ferienzeiten monatlich um 20.15 Uhr vor Ort und live im rbb Fernsehen
für Debatten, Streit und Verständigung. Die nächste Sendung folgt am
Donnerstag, 17. Oktober, 20.15 Uhr.

Pressekontakt:
Christoph Müller
Presse und Information
030/97993-12116
christoph.mueller@rbb-online.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

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