Bundestagswahl: Erstmalig gemeinsamer Forderungskatalog der zukunftsorientierten Wirtschaftsverbände / Wirtschaft wählt Klimaschutz (FOTO)

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„Von der Digitalwirtschaft bis zur Ernährungswirtschaft, von der Textilproduktion, der Finanzwirtschaft und Tourismus über die Mobilitätsbranche inklusive Fahrradwirtschaft bis zum klassischen Mittelstand aus Maschinenbau und Elektronik. Vom Social Entrepreneurship Sektor über die Cleantech-Sparten – hinter die Forderungen stellen sich Fachverbände genauso wie branchenübergreifende Verbände und Organisationen“ erläutert Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft (BNW). Erstmalig sei ein gemeinsamer Forderungskatalog der zukunftsorientierten Wirtschaftsverbände zur Bundestagswahl gelungen.

„Wirtschaft ist heute oftmals schon weiter als die Politik – und nachhaltige Wirtschaft längst der Nische entwachsen“, so Reuter weiter. Allein die Entrepreneurs For Future und Leaders for Climate Action (Digitalunternehmen) stehen zusammen für 6.000+ Unternehmen mit mehr als 500.000 Arbeitsplätzen und 50 Mrd. Euro Umsatz. Die Bio-Branche stellt heute bereits 300.000 Arbeitsplätze, davon ein Großteil in den 15.000+ Unternehmen der Verarbeitung/ Gastronomie/ Handel bei einem Umsatz von 15 Mrd. Euro.

Die 24 Verbände bekennen sich in dem Papier zum Pariser Klimaabkommen und machen sich für die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad stark. Die Forderung nach einer ambitionierteren Klimapolitik wird in dem Papier von zehn Punkten flankiert, aus denen konkrete Handlungsempfehlungen hervorgehen, zum Beispiel:

– lenkungswirksame CO2-Bepreisung
– Klima-Check für alle Gesetzes- und Investitionsvorhaben
– Abschaffung klimaschädlicher Subventionen
– schnellerer Kohleausstieg bis 2030
– Energiewende-Booster

„Die Wirtschaft braucht stabile Rahmenbedingungen – auch beim Klima. Denn die Klimakrise gefährdet unseren Wirtschaftsstandort – die Böden, Wälder und Gewässer sowie die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter:innen“, macht David Wortmann, Geschäftsführer DWR eco (Mitglied im BNW) und Vorstandsmitglied Leaders for Climate Action, deutlich.

„Unser gemeinsamer Forderungskatalog zeigt, welche Klimapolitik die zukunftsorientierte Wirtschaft erwartet. Jetzt muss die Politik ihre Hausaufgaben machen“, fordert Dr. Katharina Reuter.

Das komplette Forderungspapier finden Sie zum Download hier. (https://kurzelinks.de/Forderungen-BTWahl)

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Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (http://www.bnw-bundesverband.de)

Der BNW Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (vormals UnternehmensGrün, Bundesverband der grünen Wirtschaft e.V.) ist seit 1992 die politische Stimme für eine nachhaltige Wirtschaft. Der unabhängige Unternehmensverband setzt sich für Umwelt- und Klimaschutz ein, ist als gemeinnützig anerkannt und führt eine Reihe von Bildungsprojekten durch. Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft und seine knapp 500 Mitgliedsunternehmen zeigen: Wirtschaft, Soziales und Ökologie gehören zusammen. Immer wieder initiiert und koordiniert der BNW Bewegungen wie die Wirtschaftsinitiative „Entrepreneurs For Future“. Über seinen europäischen Dachverband Ecopreneur.eu bezieht der Verein auch in Brüssel Stellung.

Pressekontakt:

Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V.
Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin
reuter@bnw-bundesverband.de
Fon: +49 178 448 19 91

Original-Content von: Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V., übermittelt durch news aktuell

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