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Schick ist der Begriff Nachhaltigkeit längst. Doch hält er auch,
was Unternehmen oder Regierungen in ihren gern mit dem Begriff
versehenen Berichten versprechen? Gelungen ist es noch keinem Land,
geringen Ressourcenverbrauch mit akzeptablem Lebensstandard zu
verknüpfen. Ärmeren Staaten fehlt es an Lebensqualität – Zugang zu
Trinkwasser, Elektrizität, Bildungseinrichtungen. Wohlhabendere
Länder nehmen zu viele Ressourcen in Anspruch, die an

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Die weltweite Aufmerksamkeit ist ihnen gewiss. Die
können die jungen und nicht mehr ganz so jungen Demonstranten in der
ehemaligen britischen Kronkolonie gut brauchen. Die chinesischen
Verantwortlichen in der Stadt würden ihnen wohl gern noch etwas
härter begegnen, als sie es nun tun. Aber in der Finanzmetropole, die
so lange noch nicht wieder zum Mutterland gehört, sind
Straßenschlachten, womöglich mit Verletzten und Toten, schlicht
schlecht fürs Gesch&

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Dass sich die Unternehmen zurückhalten bei der Suche
nach neuen Mitarbeitern, ist ein Ausdruck tiefer Verunsicherung.
Beeinflusst von den seit Monaten schwelenden Krisen in Nahost, dem
Russland-Ukraine-Konflikt wie auch der anhaltenden Schwäche wichtiger
europäischer Partner, zieht Pessimismus ein in die Chefetagen.
Ökonomen revidieren ihre Wachstumsprognosen, das Geschäftsklima kühlt
sich immer mehr ab, und zuletzt litt auch die Verbraucherstimmung.
Darin li

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Eleganter wäre ein Schulfrieden gewesen. Eine
überparteiliche Einigung hätte den Rückwärtssalto überstrahlt. Seit
Wochen haben Vertreter aller Fraktionen auf Dorgerlohs Einladung
über einen Schulfrieden verhandelt. Darüber, wie eine erneute
reihenweise Schließung von kleinen Grundschulen verhindert werden
kann. Heraus kam ein Papier, in dem jede Partei Punkte machen konnte.
Gescheitert sind die Gespräche nun vor allem, weil die SPD kein

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Armes Österreich. Nicht nur die jährlich
wiederkehrende Neuverschuldung, sondern auch Änderungen in der
statistischen Erfassung lassen die Verbindlichkeiten des Landes von
Jahr zu Jahr steigen. Hatte der Budgetfahrplan für 2014 noch eine
Schuldenquote in Höhe von 73 Prozent der Wirtschaftsleistung
vorgesehen, werden es nun tatsächlich 86 Prozent. Dass Bahn,
Kommunalkredit, Hypo und andere Ausgliederungen nach EU-Vorgaben nun
berücksichtigt werden müssen, i

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Dass die Uniklinik Göttingen kein Einzelfall war,
hat man geahnt. 2012 schlug der Skandal um Manipulationen bei
Transplantationen hohe Wellen. Die aktuellen Verdachtsfälle im
Berliner Herzzentrum spielten sich davor ab. Sie sind kein Beleg
dafür, dass die seither verschärften Kontrollen nicht greifen. Das
Berliner Herzzentrum hat selbst Anzeige erstattet. Gut so.

Doch das ganze System wirft weiter viele Fragen auf. Die
Glaubwürdigkeit ist nicht wiederhergestell

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Das Trauerjahr ist fast vorüber, scheint sich
Bundesinnenminister Thomas de Maizière zu denken. Unverhohlen erhöht
er in der europäischen Flüchtlings- und Migrationspolitik den Druck
auf Italien – das Land, das auf der Mittelmeerinsel Lampedusa vor
knapp einem Jahr eine der schwersten Flüchtlingstragödien zu
bewältigen hatte und seither Zehntausende aus dem Meer rettete. Alle
EU-Südländer, aber eben vor allem Italien, müssten mehr Fl

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Karenzzeit heißt das Zauberwort, dass
Ex-Politiker viele Jahre – am besten ohne lange Übergangsbezüge – auf
die berufliche Wartebank setzen soll, weil man allen unterstellt, das
alte Amt und den neuen Job auf immer und ewig subkutan mit einander
zu verknoten. Doch nicht zuletzt hier liegt für alle Parteien ein
Qualitäts- und Rekrutierungsproblem. Wer in die Politik geht, muss
nämlich auch wieder heil hinauskommen. Ohne sich billiger Vorurteile
erwehren zu m&uu

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Hongkong, einstige britische Kronkolonie, erlebt
einen Aufstand. Mitten im Finanzbezirk haben sich nicht nur Schüler
und Studenten versammelt. Sie fordern, was ihnen 1997 versprochen
worden war, als Hongkong ins chinesische Reich zurückkehrte: freie
Wahlen.

"Ein Land, zwei Systeme" hieß die Zauberformel, die den Menschen
in Hongkong den Übergang erleichtern sollte. Doch Chinas
kommunistische Führung wird nie ernsthaft daran gedacht haben, in
einem T

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Auch im Westen wäre kaum eine Regierung froh, wenn
ihr Regierungssitz über Tage blockiert, das Stadtzentrum lahmgelegt
wäre. Doch westliche Demokratien haben Werkzeuge, um mit Protesten
umzugehen. Es gibt so etwas wie runde Tische und unterschiedliche
Organisationen, die sich mit Krisen und Konflikten beschäftigen.
China kennt das alles nicht. Deshalb wäre es auch naiv zu glauben,
der Funken, der in Hongkong gezündet hat, könnte nach Festlandchina
&uuml

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