Kölner Stadt-Anzeiger: Kölner Polizei setzt nach Tötung eines Mannes auch nachts Zivilbeamte auf dem Ebertplatz ein

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Nach dem tödlichen Streit auf dem Kölner Ebertplatz
will die Polizei künftig auch nachts Zivilbeamte gegen die
Dealerszene einsetzen. „Schon seit 2017 setzen wir Zivilbeamten auf
dem Ebertplatz ein, um Dealer in Haft zu bekommen und
Auseinandersetzungen frühzeitig zu erkennen. Dieses erfolgreiche
Konzept weiten wir jetzt bis weit in die Nacht aus“, sagte der Kölner
Polizeipräsident Uwe Jacob dem „Kölner Stadt-Anzeiger“
(Donnerstag-Ausgabe). Die Dealer stellten sich auf polizeiliche
Maßnahmen ein, schirmten sich ab und hätten im Umfeld Personen, die
sie warnten. „Das ist wie bei Katz und Maus“, so Jacob. Er verwies
darauf, dass die Drogenabnehmer einen „wichtigen Anteil“ an dem
Problem hätten. „Es sind oft Deutsche, ja Kölner aus der nahen
Umgebung, die hier Cannabis kaufen und damit die Dealer anlocken“,
beklagte der Polizeipräsident. Am Sonntagmorgen war ein Mann auf dem
Ebertplatz erstochen worden. Die Polizei verdächtigt einen 25 Jahre
alten Somalier, seinen gleichaltrigen Landsmann getötet zu haben.
Hintergrund war den Erkenntnissen zufolge ein Streit über ein
Drogengeschäft.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080

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