Kölner Stadt-Anzeiger: Lieferdienst Flaschenpost will ins Ausland expandieren – Chef widerspricht den Vorwürfen der Mitarbeiter

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Köln. Der Getränkelieferdienst Flaschenpost aus
Münster will neues Geschäft im Ausland aufbauen. „Wir planen eine
Expansion ins deutschsprachige Ausland und schauen uns weitere
angrenzende Länder an“, sagte Stephen Weich, Geschäftsführer von
Flaschenpost, im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“
(Mittwoch-Ausgabe). Nach seinen Angaben hat das Unternehmen im
dritten Jahr seines Bestehens die Gewinnschwelle erreicht. „Unser
Geschäftsmodell trägt sich. Der Break-even ist je nach Teilmarkt nach
ein bis eineinhalb Jahren erreicht“, sagte der Manager. Zugleich
widersprach er Vorwürfen seiner Mitarbeiter. Diese hatten in einem
anonymen Brief beklagt, dass Klimaanlagen in den Lieferfahrzeugen im
Sommer aus Kostengründen abgeschaltet worden seien. „Es gibt
definitiv kein Abstellen von Klimaanlagen, aus welchen Gründen auch
immer“, sagte Weich. Das Start-up habe zurzeit 1000 Fahrzeuge. Die
älteren davon, circa 200 Stück, hätten keine Klimaanlage und würden
nach und nach durch klimatisierte Fahrzeuge ersetzt.

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Kölner Stadt-Anzeiger
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Telefon: 0221 224 2080

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