Mitgefühl auch für Männer / Menschenrechtsverbände kritisieren Empathielücke gegenüber Männern in Medien und Politik

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“Politik und Medien gehen unterschiedlich mit den
Schicksalen von Frauen und Männern um”, sagt Schriftsteller Gunnar
Kunz und ruft dazu auf, diese Doppelmoral zu beenden. Dabei bekommt
er Unterstützung von Menschenrechtsverbänden, die am 11. Juli 2019
zum zweiten Mal den Tag der Geschlechter-Empathielücke begehen.

Die Gesellschaft verweigert Männern jegliches Mitgefühl, so Kunz,
obwohl sie um fünf Jahre früher als Frauen sterben und den weitaus
größten Anteil an Obdachlosen stellen. Nicht nur Frauen, auch Männer
leiden unter häuslicher Gewalt und werden doppelt so häufig Opfer
außerhäuslicher Gewalt. Das zuständige Bundesministerium bietet
jedoch ausschließlich Frauen Hilfe an.

Der 11. Juli symbolisiert als Gedenktag diese Empathielücke, steht
er doch für das Massaker von Srebrenica, das sich 2019 zum
vierzehnten Mal jährt. Die muslimische Enklave stand während des
Balkankrieges unter dem Schutz von UN-Streitkräften, die jedoch die
Eingekesselten den bosnisch-serbischen Einheiten überließen, die
achttausend Männer und Jungen ab dreizehn Jahren ermordeten, während
Frauen und Kinder vorab in Sicherheit gebracht worden waren.

Verbrechen wie das von Srebrenica wären nicht möglich, wenn die
Vereinten Nationen die Menschenrechte für Frauen und Männer
gleichermaßen ernst nähmen. Auch die Medien in Deutschland berichten
einseitig, wenn beispielsweise die Entführung von Mädchen durch die
Terrorgruppe Boko Haram allgemeine Empörung hervorruft, während die
Ermordung von Jungen durch dieselbe Terrorgruppe kaum Erwähnung
findet.

Die Glaubwürdigkeit von Medien und moderner Geschlechterpolitik
muss sich daran messen lassen, inwieweit Politik und Gesellschaft in
der Lage sind, männlichen Gewaltopfern das gleiche Mitgefühl
entgegenzubringen wie weiblichen. Dazu bedarf es eines generellen
Umdenkens. Der Gedenktag gibt den Anstoß dazu.

website: https://genderempathygap.de/

Pressekontakt:
Ansprechpartner: Gunnar Kunz
Mobil: +4915204975473
email: gunnarkunz@web.de

Original-Content von: Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG JMV), übermittelt durch news aktuell

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