Mitteldeutsche Zeitung: zum Arbeitsmarkt

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Das deutsche Jobwunder ist zu Ende. Was das bedeuten
kann, ist in einigen Branchen zu erleben: Bereits seit längerem wird
Leiharbeit abgebaut, in zunehmendem Maße geht es nun darum, Urlaub
schneller abzubauen, Arbeitszeitkonten auszugleichen und an
Brückentagen die Produktion herunterzufahren. Zurückhaltung, was
Neueinstellungen angeht, macht sich breit, Investitionen werden auf
die lange Bank geschoben. Bisher betrifft der Abschwung vor allem die
exportabhängige Industrie. Aber was, wenn er auch den
Dienstleistungssektor erfasst? Es gilt, die Sozialversicherungen auf
Zeiten vorzubereiten, in denen die Beiträge nicht mehr so kräftig
sprudeln. Darüber hinaus wäre es nötig, Unternehmen durch Abbau von
Bürokratiepflichten zu entlasten und gezielte steuerliche Anreize für
Investitionen zu setzen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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