Mosambik: Humanitäre Situation vielerorts weiterhin dramatisch

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Sechs Monate nach Zyklon Idai: Caritas leistet
Überlebenshilfe – Wiederaufbau in Planung – Papst startet Reise nach
Südostafrika

Die humanitäre Lage in vielen Teilen Mosambiks ist auch sechs
Monate nach dem Eintreffen des zerstörerischen Zyklons Idai weiter
prekär, warnt Caritas international. „Gerade in den lange von der
Außenwelt abgeschnittenen Regionen muss weiterhin dringend benötigte
Überlebenshilfe geleistet werden“, sagt Oliver Müller, Leiter von
Caritas international, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes.
Mehr als 1,8 Millionen Menschen sind in Mosambik UN-Angaben zufolge
nach wie vor auf Unterstützung angewiesen.

Viele Organisationen, die unmittelbar nach der Katastrophe vor Ort
waren, haben reine Soforthilfe geleistet und waren nach ein paar
Wochen wieder verschwunden. „Die verbleibenden Organisationen stehen
daher vor einer riesigen Herausforderung“, so Oliver Müller. Die am
meisten vom Zyklon betroffenen Distrikte Buzi, Chibabava und
Sussundenga sind zudem Hochburgen der Opposition – sie werden von der
Regierung seit Jahren systematisch vernachlässigt.

Durch ihr dichtes Netzwerk an Partnerorganisationen kann Caritas
international auch in entlegenen und für andere schwer zugänglichen
Regionen des Landes wirksam Hilfe leisten. Neben der akuten Nothilfe,
also der Verteilung von Hilfsgütern wie Nahrungsmittel und
Hygieneartikel, verteilen lokale Mitarbeitende derzeit auch Saatgut
und Werkzeuge zur Bewirtschaftung von Feldern an die am stärksten
Betroffenen der Katastrophe, die zu großen Teilen von der
Subsistenzwirtschaft leben. Des Weiteren unterstützt Caritas
international mehrere Gesundheitsstationen in dem Land und leistet
damit auch einen Beitrag zur Seuchenbekämpfung. Insgesamt werden mit
der Hilfe derzeit rund 55.000 Menschen erreicht.

Auch im Bereich der Katastrophenprävention engagiert sich das
Hilfswerk. So wurden an mehreren Standorten gemeinsam mit hunderten
Familien Energiesparöfen gebaut, durch die sich die Vernichtung des
Baumbestandes und damit auch das Risiko von Hangrutschen infolge von
Erosion drastisch reduziert hat. „Wir sind zudem in Abstimmungen mit
den Vereinten Nationen und anderen Nichtregierungsorganisationen, um
schnellstmöglich mit dem Wiederaufbau beginnen zu können“, sagt
Müller. Die Planungen seien hier weit fortgeschritten.

Derweil macht sich in diesen Tagen eine Delegation um Papst
Franziskus auf den Weg nach Mosambik. Die Gruppe wird das Land vom 4.
bis zum 6. September be-suchen. Anschließend wird das
Kirchenoberhaupt auf die Inseln Madagaskar und Mauritius reisen.

Spenden werden erbeten auf:

Caritas international, Freiburg,
Spendenstichwort „Wirbelsturm Mosambik“
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02,
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe,
BIC: BFSWDE33KRL
oder online unter: www.caritas-international.de

oder an:

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Spendenstichwort „Wirbelsturm Idai“

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
Evangelische Bank eG
BIC GENODEF1EK1
oder online unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen
Caritasverbandes. Dieser gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas
mit mehr als 160 nationalen Mitgliedsverbänden.

Pressekontakt:
Herausgeber: Deutscher Caritasverband, Caritas international,
Öffentlichkeitsarbeit, Karlstraße 40, 79104 Freiburg. Telefon
0761/200-0. Michael Brücker (verantwortlich, Durchwahl -293), Achim
Reinke (Durchwahl -515). www.caritas-international.de

Original-Content von: Caritas international, übermittelt durch news aktuell

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