Rheinische Post: Kommentar: Handschrift ist wichtig

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VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER Die Anzahl der
Kinder und Jugendlichen, die ihre eigene Handschrift nicht mehr oder
nur noch mit großer Mühe lesen können, hat stark zugenommen. In
Zeiten von Tablet und Smartphone ist es vielen offenbar nicht mehr
wichtig, leserlich schreiben zu können. Und schön schon gar nicht.
Das gilt längst nicht nur für Schüler, sondern auch für Erwachsene.
Die gängige Meinung scheint zu sein, dass Stift und Papier aus dem
vergangenen Jahrhundert stammen, nicht mehr zeitgemäß und völlig
überholt sind. Wozu noch mit der Hand einen Brief schreiben, wenn man
schnell eine Whatsapp tippen kann – oder gleich diktieren, weil
selbst das Tippen der wenigen Buchstaben zu lästig ist. Hat die
Handschrift also ausgedient? Mitnichten! Eine gut lesbare und
flüssige Handschrift ist keineswegs ein Auslaufmodell. Sie ist eine
Visitenkarte. Sie ist wichtig für Rechtschreibung und Wortschatz und
wirkt sich auf Erinnerungsvermögen und Verständnis aus. Sie ist eine
Basiskompetenz im Schul- und Berufsalltag. Daher sollte in den
Schulen wieder mehr Wert auf eine lesbare Schrift gelegt werden. Denn
Tippen in Smartphones ersetzt nicht das Denken.

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