Saarbrücker Zeitung: Suche nach neuen Parteichefs wird für die SPD teuer

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Die Suche nach neuen Vorsitzenden wird für die
SPD offenbar ein teures Unterfangen. Wie die „Saarbrücker Zeitung“
(Donnerstag) berichtet, hat die Partei Ausgaben von mehr als einer
Million Euro veranschlagt. Sie hofft nun auf Spenden der rund 430.000
Mitglieder.

Laut Zeitung hat SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil die Genossen
per Mail aufgefordert, die „neue Form der Beteiligung mit einer
Spende“ zu unterstützen. Per Button können demnach direkt 10, 25, 50,
100 und bis zu 250 Euro gespendet werden. Ein Parteisprecher sagte
der Zeitung, man kalkuliere mit Kosten in Höhe von 1,2 Millionen
Euro, ähnlich wie bei der Mitgliederbefragung 2018. „Sollte ein
zweiter Wahlgang notwendig werden, erhöhen sich die Ausgaben.“

Darüber hinaus werden die Mitglieder aufgefordert, bei der
Abstimmung über die Kandidaten für den Parteivorsitz möglichst auf
eine Briefwahl zu verzichten und am günstigeren Online-Verfahren
teilzunehmen. „Wir setzen darauf, dass, je mehr Mitglieder sich
online für die Befragung registrieren, wir Kosten einsparen“,
bestätigte der SPD-Sprecher.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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