Save the Children fordert Rüstungsexportstopp in die Türkei, Sicherheit für die Zivilbevölkerung und Fortsetzung der humanitären Hilfe in Nordsyrien

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„Die aktuelle Lage in Nordsyrien ist extrem
besorgniserregend. Zivilisten müssen geschützt werden und dürfen kein
Spielball von machtpolitischen Bestrebungen sein. Bomben
unterscheiden nicht zwischen Kindern und Kämpfern. Bereits jetzt
wächst jedes fünfte Kind in Kriegen und Konflikten auf – die
internationale Gemeinschaft darf das nicht länger tolerieren. Unser
Appell richtet sich vor allem an die Bundesregierung, die mit ihrem
Sitz im UN-Sicherheitsrat eine besondere Verantwortung für das Wohl
und den Schutz der Kinder hat. Zudem fordern wir, dass die
Bundesregierung den Verkauf und die Lieferung von Rüstungsgütern an
die Türkei aussetzen muss, solange die Gefahr besteht, dass diese
Güter für völkerrechtswidrige Angriffe verwendet werden, insbesondere
auf Kinder“, betont Susanna Krüger, Vorstandsvorsitzende von Save the
Children.

„1,65 Millionen Menschen in Nordsyrien sind auf humanitäre Hilfe
angewiesen, darunter mehr als 650.000 Vertriebene durch Krieg. Diese
Hilfe muss weiterhin uneingeschränkt möglich sein – zu viel steht auf
dem Spiel“, sagt Susanna Krüger.

Pressekontakt:
Save the Children Deutschland e.V.
Pressestelle – Claudia Kepp
Tel.: +49 (30) 27 59 59 79 – 280
Mail: presse@savethechildren.de

Original-Content von: Save the Children Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

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