Startschuss für Entlastung der Pflegenden / Private Pflegeunternehmen im Saarland setzen vereinfachte Dokumentation in die Praxis um

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Um mehr Zeit für die direkte Pflege älterer
Menschen zu haben, setzen Pflegedienste und stationäre Einrichtungen
im Saarland in den nächsten Monaten eine deutlich vereinfachte
Dokumentation um. Heute werden dafür die ersten Multiplikatoren des
Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)
geschult, die die weitere Einführung des neuen Systems fachlich
begleiten werden. „Schon in der Testphase hat sich gezeigt, dass sich
die Pflegenden mit der schlankeren Dokumentation auf die wirklich
wichtigen Informationen konzentrieren können und mehr Zeit für die
Versorgung von Bewohnern und Kunden haben“, erklärt der
bpa-Landesvorsitzende im Saarland Helmut Mersdorf.

Das von einer Expertengruppe im Auftrag der Bundesregierung
entwickelte Strukturmodell erfüllt mit deutlich weniger Aufwand alle
rechtlichen und pflegerischen Anforderungen an die Dokumentation und
entlastet damit den Pflegealltag. „Gleichzeitig nimmt die neue
Dokumentation den gesamten Bewohner oder Kunden mit all seinen
Bedürfnissen in den Blick und vertraut zum Beispiel bei der
Einschätzung von Risiken mehr auf den Sachverstand der Pflegenden“,
so Mersdorf. Vor allem sei es gelungen, auch die Prüfbehörden wie
Heimaufsicht und Medizinischen Dienst der Krankenkassen in das
Projekt einzubinden, um eine tatsächliche Umsetzung in der Praxis zu
erleichtern.

An der Entwicklung des Systems war der bpa mit seinen Fachleuten
intensiv beteiligt. Nun bildet der Verband allein für das Saarland
fünf Ansprechpartner als Multiplikatoren aus, die alle privaten,
öffentlichen und gemeinnützigen Pflegeeinrichtungen und Dienste bei
der Einführung des neuen Dokumentationssystems begleiten.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über
100 in Saarland) die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze (siehe
www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das
investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Angela Eicher, Landesbeauftragte, Telefon: 06 81 / 94
888 40, www.bpa.de

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