Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATt (Bielefeld) zum Nazi-Gruß in der Umkleide

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Man darf wohl annehmen, dass es den
Fußballspielern aus Porta Westfalica ernst ist mit ihrer Beteuerung,
sie seien keine Rechtsradikalen, keine Nazis. Nur: Dann darf man eben
auch nicht deren Vokabular benutzen. Natürlich hat nicht die gesamte
Mannschaft »Sieg Heil!« gerufen. Aber weil die wenigen Urheber bis
heute nicht das Rückgrat haben, dazu zu stehen und sich stattdessen
in der Gruppe verstecken, ist es schwer zu differenzieren. Der jetzt
veröffentlichte Offene Brief – er lässt deutlich erkennen, wie
unvorbereitet die Mannschaft nach Bekanntwerden des Handyvideos von
Angriffen und Anfeindungen getroffen worden sein muss. Hoffentlich
war das ein heilsamer Schock, der manchem die Augen geöffnet hat und
ihn vor weiteren verbalen Ausfällen bewahrt. Bedenklich ist
allerdings, dass in dem Offenen Brief nicht mit einem einzigen Wort
auf die »Sieg Heil!«-Rufe eingegangen wird. Die Mannschaft setzt
sich damit nicht auseinander, und auch nicht mit jenen, die den
Nazi-Gruß gerufen haben. Das aber gehört zu einer echten Aufarbeitung
und Distanzierung dazu.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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