13 900 Studierende erhielten 2012 ein Deutschlandstipendium

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Im Jahr 2012 erhielten 13 900 Studierende ein
Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die Zahl der
Stipendiaten 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 159 %. Gemessen an der
Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2012/13 betrug der
Anteil der Stipendiaten knapp 0,6 %.

Mit dem Deutschlandstipendium werden seit dem Sommersemester 2011
Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen in
Studium und Beruf erwarten lässt. Der Anteil der Studierenden, die
ein Deutschlandstipendium erhalten, soll sich jährlich erhöhen und
langfristig bis zu 8 % betragen.

Die meisten Studierenden wurden im Jahr 2012, wie schon im
Vorjahr, in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften mit einem
Deutschlandstipendium gefördert. Insgesamt gab es hier 4 000
Stipendien (29 %). Danach folgten die Fächergruppen Rechts-,
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 3 600 Stipendiaten (26 %)
sowie Mathematik/Naturwissenschaften mit 3 000 geförderten
Studierenden (22 %).

Die Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 Euro werden je
zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert. Dafür
warben die Hochschulen 2012 von privaten Mittelgebern Fördermittel in
Höhe von 13,0 Millionen Euro ein. Das waren 281 % mehr als 2011. Wie
im Vorjahr stammten auch 2012 die Fördermittel vor allem von
Kapitalgesellschaften (5,5 Millionen Euro) und von sonstigen
juristischen Personen des privaten Rechts (4,0 Millionen Euro).

Detaillierte Ergebnisse bietet die Fachserie 11, Reihe 4.6
„Förderung nach dem Stipendienprogramm-Gesetz“, die unter
www.destatis.de > Publikationen > Thematische Veröffentlichungen >
Bildung, Forschung, Kultur abrufbar ist.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) sowie
weitere Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot
des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu
finden.

Weitere Auskünfte gibt:

Thomas Feuerstein, Telefon: (0611) 75-4140,
www.destatis.de/kontakt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de

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