Umfragen zeigen: Die Pharma-Branche punktet durch Sicherheit und Karrierechancen
Aktuelle Umfragedaten zeichnen ein positives Bild der Pharma-Branche als Arbeitgeber, vor allem in den Bereichen Stabilität, Zukunftsaussichten und Forschungsnähe.
Eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag von Pharma Deutschland zeigt: 75,5 Prozent der Befragten sehen die Pharma-Branche als attraktiven Arbeitgeber. Besonders hoch ist die Zustimmung in der Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen.
Auch unter Studierenden bestätigt sich die Attraktivität der Branche. Eine von Pharma Deutschland in Auftrag gegebene Befragung im Wintersemester 2025/26 an zehn deutschen Hochschulen ergab, dass 54 Prozent einen Berufseinstieg in der Pharma-Branche als attraktiv einschätzen. Die befragten Studierenden stammen aus den Fachbereichen Pharmazie, MINT, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Unter den Pharmaziestudierenden ist die Branche deutlich die erste Wahl – 71 Prozent nennen sie als bevorzugten Arbeitgeber. In anderen pharmarelevanten Fachrichtungen liegt sie in den Top drei.
Die Branche überzeugt mit rationalen Fakten, so nennt über die Hälfte der Befragten finanzielle Sicherheit und Jobstabilität als Vorteile, jeweils über 40 Prozent sehen zudem gute Karriereperspektiven und ein forschungsnahes Arbeitsumfeld. Außerdem wurde deutlich, dass Umwelt- und Sozialverantwortung eine zentrale Rolle für die Arbeitgeberwahl spielen: 76 Prozent gaben an, Engagement im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit für die zukünftige Arbeitgeberwahl eher wichtig bis sehr wichtig einzuschätzen.
„Die Pharma-Branche bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten für ein breites Spektrum an Qualifikationen – ein Potenzial, das insbesondere gegenüber jüngeren Zielgruppen noch stärker kommuniziert werden kann“, sagt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin Pharma Deutschland.
Die Pharmabranche gehört mit rund 133.000 Beschäftigten zu den tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft. Entsprechend vielfältig sind die Einstiegsmöglichkeiten. Zu den typischen Studiengängen zählen Pharmazie, Pharmatechnik und Pharmazeutische Chemie. Darüber hinaus bieten auch angrenzende Fachrichtungen wie Biochemie, Biologie oder Medizin gute Voraussetzungen für eine Karriere in der Industrie. Insbesondere Ingenieurwissenschaften spielen eine wichtige Rolle – etwa in der Produktion, Qualitätssicherung oder Verfahrenstechnik. Absolventinnen und Absolventen von IT-Studiengängen finden in den Bereichen Datenanalyse, klinische Forschung, Produktion oder Lieferkettenmanagement Einsatzmöglichkeiten.
Auch praxisorientierte Ausbildungsberufe öffnen attraktive Zugangswege, etwa als Pharmazeutisch-technische Assistenz (PTA), Pharmakant/in oder Chemielaborant/in. Sie übernehmen zentrale Aufgaben in Herstellung, Prüfung und Entwicklung von Arzneimitteln und sind für die Branche unverzichtbar.
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Im Auftrag von Pharma Deutschland führt das Meinungsforschungsinstitut Civey seit Januar 2025 ein kontinuierliches Live-Monitoring zur individuellen medizinischen Versorgungssituation sowie zu Erfahrungen im Kontext pharmazeutischer Themen durch. Die Anzahl der Antworten, die stellvertretend für die Grundgesamtheit in der Stichprobe zur Berechnung des repräsentativen Ergebnisses berücksichtigt werden, liegt bei 5.000 Befragten. Die erhobenen Daten werden nach den sechs Landesverbänden von Pharma Deutschland differenziert analysiert. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die angegebene Grundgesamtheit. Für die Berechnung regionaler Ergebnisse nutzt Civey Small-Area-Methoden mit einem Echtzeit-Modell. Dazu werden die Ergebnisse auf Basis einer modellbasierten, statistischen Methode für kleine Datenräume erhoben. Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie auf unserer Webseite (https://www.pharmadeutschland.de/pharmawissen-fuer-alle/gesundheitsmonitor/).
Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel sowie einen Großteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte für die Patientinnen und Patienten bereit. Unter www.pharmadeutschland.de gibt es mehr Informationen zu Pharma Deutschland.
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