Deutsch-Französische Brigade erreicht Meilenstein für NATO-Auftrag / Kommandeure bestätigen mit ihrer Unterschrift die Befähigung der Brigade für ihren neuen Auftrag an der NATO-Ostflanke.

Müllheim. Im Beisein von Général d armée Pierre Schill, Inspekteur des französischen Heeres und Generalleutnant Dr. Christian Freuding, Inspekteur des deutschen Heeres, haben der Kommandeur der 1. französischen Division, Général de division Bruno Helluy, und der Kommandeur der 10. Panzerdivision, Generalmajor Jörg See, am 16. Juli 2026 in Müllheim die Erklärung über die Anfangsbefähigung der Deutsch-Französischen Brigade für ihren Auftrag an der NATO-Ostflanke unterzeichnet.

Frankreich und Deutschland stellten die Deutsch-Französische Brigade im Juni 2025 als Gefechtsverband für den rückwärtigen Raum, als sogenannte Rear Area Task Force, für Planungen und Übungen unter das Kommando des Multinationalen Korps Nord-Ost in Stettin. In dieser Rolle übernimmt die Brigade wesentliche Aufgaben zur Aufrechterhaltung der Operationsfreiheit im rückwärtigen Raum der kämpfenden Truppe.

Hinter den Frauen und Männern der Deutsch-Französischen Brigade liegen anspruchsvolle Monate. In drei Übungen unter Führung des Stettiner Korps hat die Brigade in den Jahren 2025 und 2026 nachgewiesen, dass sie in der Lage ist, Aufträge als Gefechtsverband im rückwärtigen Raum zu planen und zu führen.

Mit der Unterzeichnung bestätigen die beiden Truppenführer nun offiziell, dass die Brigade für ihren Auftrag in der Bündnisverteidigung der NATO über die grundlegenden Fähigkeiten und das notwendige Rüstzeug verfügt. Die deutschen Anteile der Brigade, deren Stab in Müllheim im Markgräflerland stationiert ist, gehören zur 10. Panzerdivision.

Der nächste, entscheidende Schritt für die Deutsch-Französische Brigade ist die Doppelübung GRIFFIN DEFENDER / GRIFFIN LIGHTNING 27 im Mai und Juni 2027. Dort wird die Brigade ihre volle Einsatzbereitschaft nachweisen.

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