Die Welthungerhilfe stellt kurz vor dem Welternährungstag gemeinsam mit Helvetas und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) den neuen Welthunger-Index (WHI) vor. Der Bericht misst und beobachtet die Hungersituation auf globaler, regionaler und nationaler Ebene. Er zeigt langfristige Entwicklungen und macht Fort- und Rückschritte sichtbar.
Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr der Zusammenhang zwischen Hunger, Ernährungssicherheit, Frieden und Stabilität. Konflikte, Klimawandel, El Nino, wirtschaftliche Schocks und geopolitische Spannungen setzen Ernährungssysteme weltweit unter Druck. Nach fast zwei Jahrzehnten deutlicher Fortschritte hat der Hunger weltweit im Zuge mehrerer ineinandergreifender Krisen gegenüber 2018 wieder zugenommen.
Zugleich zeigt der WHI 2026: Ernährungssicherheit ist eine Voraussetzung für dauerhafte Sicherheit. Gewaltsame Konflikte gehören weiterhin zu den größten Hungertreibern. Gleichzeitig kann Hunger Krisen und Instabilität weiter verschärfen. Regierungen müssen daher Ernährungssicherheit systematisch in der Friedens- und Sicherheitspolitik verankern.
14. Oktober 2026, 10.00 Uhr
Hotel Aquino, Tagungszentrum Katholische Akademie
Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin
Teilnehmende:
Marlehn Thieme, Präsidentin Welthungerhilfe
Mathias Mogge, Generalsekretär Welthungerhilfe
Für die Teilnahme an der PK (vor Ort und virtuell) bitten wir um Anmeldung bis zum 12.10.2026 unter presse@welthungerhilfe.de.
Weitere Informationen finden Sie auch unter www.welthungerhilfe.de/presse.
Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie setzt sich mutig und entschlossen für eine Welt ohne Hunger ein. Seit ihrer Gründung am 14.12.1962 wurden 13.424 Auslandsprojekte in rund 72 Ländern und Gebieten mit 5,76 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.
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