Baerbock kocht am liebsten Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei

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Baerbock kocht am liebsten Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei

Die Grünen-Kandidatin erzählt, warum sie sich als Ostdeutsche fühlt

Osnabrück. Beim Kochen daheim hat Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock keine allzu hohen Ansprüche an sich selbst. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte sie, „wenn ich selbst koche, dann gerne Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei, auch weil es so schön schnell geht“. Sie stehe allerdings nur selten am Herd. „In der Regel kocht mein Mann, weil ich kaum zu Hause bin.“

Auf die Frage, warum sie sich trotz ihrer niedersächsischen Herkunft als „ostdeutsch“ bezeichne, sagte die Parteivorsitzende: „Richtiger wäre vielleicht ,nordostdeutsch . Aber ,ostdeutsch halte ich auch für passend, weil ich in Brandenburg seit vielen Jahren lebe, meine zweite Tochter ist dort geboren.“ Die Zurückhaltung der Menschen dort, „aber zugleich die offenen Herzen“ seien Niedersachsen auch sehr ähnlich.

Auch Strukturprobleme kenne sie aus beiden Ländern. „Der ländliche Raum spielt für mich eine große Rolle“, sagte Baerbock. „Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen, und auch in Brandenburg, wo ich jetzt wohne, sind die Wege weit. Wenn dann Geschäfte zumachen, wenn die Infrastruktur fehlt, dann fragt man sich, was macht der Staat, was bedeutet er für mich? Das verstehe ich.“

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