Börnsen/Wanderwitz: Anhörung bestätigt Kurs der Koalition bei Filmförderung

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Am gestrigen Montag hat der Ausschuss für Kultur
und Medien eine öffentliche Anhörung zur Novelle des
Filmförderungsgesetzes (FFG) durchgeführt. Dabei wurde auch der
Antrag von CDU/CSU und FDP zum originären Kinderfilm behandelt. Dazu
erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen (Bönstrup), und der
Obmann der Arbeitsgruppe Kultur und Medien Marco Wanderwitz:

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sieht den Kurs der Bundesregierung
in der Filmförderung durch die gestrige Anhörung zur Novelle des
Filmförderungsgesetzes (FFG) bestätigt. Die Expertinnen und Experten
aus der gesamten Filmbranche lobten den Regierungsentwurf einhellig.
Er sei die richtige Antwort auf das derzeit beim
Bundesverfassungsgericht anhängige Verfahren zur Bundesfilmförderung.
Durch die Verfassungsbeschwerde einer international vertretenen
Kinokette gegen das FFG steht die gesamte Bundesfilmförderung zur
Disposition.

Mit dieser Gesetzesnovelle will die Koalition die
Teilhabemöglichkeiten behinderter Menschen am Film verbessern. Das
Kino soll auch für sie zu einem Gemeinschaftserlebnis werden. Die
Experten haben unseren Ansatz –Kultur für alle– bestätigt.

CDU/CSU-Fraktion und FDP-Fraktion haben sich für die Aufnahme der
Digitalisierung des Filmerbes in den Aufgabenkatalog der
Filmförderungsanstalt (FFA) eingesetzt. Auch dieses neue Ziel haben
die Experten bestätigt.

Des Weiteren hat sich die Koalition für die Konzentration auf
Förderschwerpunkte, die Flexibilisierung der Sperrfristen und eine
Stärkung des FFA-Vorstands stark gemacht – die Experten haben diese
Linie bestätigt.

Bestätigt wurde auch die Notwendigkeit spezifischer Förderung für
den originären deutschen Kinderfilm.

Union und FDP wollen Video-on-Demand-Anbieter mit Sitzung im
Ausland neu in die Abgabepflicht an die FFA einbeziehen und die
Absatzförderung stärken – die Experten haben diese Akzente bestätigt.

In Detailfragen haben wir noch wichtige und sachkundige Anregungen
der Experten mitgenommen, über die die Koalitionsfraktionen im
Ausschuss für Kultur und Medien noch beraten werden, z. B. über die
angemessene Laufzeit des Gesetzes. Darüber hinaus zeigten die
Sachverständigen auch bereits erste Perspektiven für die nächste,
größere FFG-Novelle in der neuen Wahlperiode auf.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

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