Boreal Light GmbH als Bundessieger und Publikumssieger im Unternehmenswettbewerb der KfW ausgezeichnet

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– Unternehmen ermöglicht Menschen in Afrika Zugang zu sauberem
Trinkwasser durch solarbetriebene Wasserentsalzungsanlagen
– Bis heute 15 Anlagen weltweit installiert

Das Berliner Unternehmen Boreal Light wurde am gestrigen Abend im
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Bundessieger im
diesjährigen Wettbewerb KfW Award Gründen prämiert. Gleichzeitig
wählten die Gäste der Veranstaltung das Unternehmen zum
Publikumssieger. Boreal Light erhält als Bundessieger 10.000 Euro
Preisgeld und zusätzlich 5.000 Euro für den Gewinn des
Publikumspreises.

Boreal Light GmbH wurde 2014 von Ali Al-Hakim und Hamed Beheshti
gegründet. Das Ziel des Unternehmens ist es, den ärmsten Menschen
Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Laut den Vereinten
Nationen haben weltweit mehr als zwei Milliarden Menschen keinen
Zugang zu sauberem Trinkwasser, obwohl dies von den Vereinten
Nationen zu einem Menschenrecht erklärt worden ist. Viele große
Konzerne profitieren vom Wasserhandel, indem Preise künstlich
hochgehalten werden, wodurch oft Einheimische ihr eigenes Wasser
nicht mehr bezahlen können. Mit den selbstentwickelten
solarbetriebenen Wasserentsalzungsanlagen konnten die Gründer einen
Produktionspreis von 0,50 EURO für 1.000 Liter Wasser erreichen.

Nach drei Jahren Forschung konnte Boreal Light GmbH 2018 erstmals
in die Produktion gehen und bis heute 15 Anlagen weltweit
installieren. Seitdem haben mehr als 50.000 Menschen neben Strom auch
Zugang zum sauberen Trinkwasser in Krisenländern wie Somalia, Jemen
oder Kenia. Die lokalen Angestellten von Boreal Light vertreiben vor
Ort das Wasser zu einem Zehntel des üblichen Marktpreises. Somit kann
das Unternehmen pro Standort bis zu drei Arbeitsplätze dauerhaft
schaffen und den Menschen Zugang zu sauberem und bezahlbarem
Trinkwasser gewährleisten.

Ali Al-Hakim: “Mit unseren Produkten wollten wir das Leben der
Menschen in Afrika vereinfachen, damit Frauen und Kinder nicht mehr
kilometerweit laufen müssen, um für verschmutztes Wasser viel Geld zu
bezahlen. Wir haben eine Technologie entwickelt, wie die Anlagen in
abgelegenen Dörfern permanent von Berlin aus überwacht werden können,
um auftretende Probleme sicher und schnell beheben zu können. Neben
Trinkwasser liefert unsere Anlage auch Wasser für Landwirtschaft und
Fischzucht. Unser Ziel ist es, bis Ende 2022 mehr als einer halbe
Million Menschen zu versorgen. Die Wasserknappheit wird durch die
Klimaveränderungen in Zukunft immer mehr Menschen betreffen.”

Über die gleich doppelte Auszeichnung sagt Ali Al-Hakim: “Wir
leben alle auf demselben Planeten und sauberes Wasser geht uns alle
an. Das können wir nur gemeinsam erreichen – das Preisgeld hilft uns
auf diesem Weg, aber wir hoffen natürlich, durch den Preis auch die
nötige Aufmerksamkeit und weitere Unterstützung zu erhalten. Wir
freuen uns sehr, weil wir als eine Firma ausgezeichnet werden, die
heute schon die Herausforderungen von morgen nachhaltig meistert.”

Hinweis: Mehr über den Sieger unter www.winture.de. Ein Foto des
Unternehmens findet sich auf www.degut.de/pressefotos. Ab dem 18.
Oktober um 12.00 Uhr ist dort auch ein Foto der Preisverleihung zum
Download eingestellt.

Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Wolfram Schweickhardt
Tel. +49 (0)69 7431 1778, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Wolfram.Schweickhardt@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

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