Brinkhaus: “Ein –Weiter so– kann es bei Tönnies nicht geben”

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Der Unions-Fraktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus (CDU) kritisiert das Verhalten des Fleischkonzerns Tönnies in der Corona-Krise. “Das Hygienekonzept der Tönnies-Gruppe hat, so wie es aussieht, die Ausbreitung des Corona-Virus nicht eindämmen können. Ich erwarte von den Eigentümern und dem Management der Tönnies-Gruppe, dass sie dafür die Verantwortung übernehmen”, sagte Brinkhaus dem Bielefelder “Westfalen-Blatt” (Donnerstagsausgabe). “Ich werde mich deswegen dafür einsetzen, dass die Ursachen für das Infektionsgeschehen vollständig aufgeklärt und transparent gemacht werden. Ein –Weiter so– mit dem Versprechen, –Wir werden in Zukunft alles besser machen–, kann es bei Tönnies im Interesse der Beschäftigten, aber auch aller Menschen im Kreis Gütersloh nicht geben”, so Brinkhaus weiter. Der Tönnies-Konzern hat seinen Sitz in Bundestags-Wahlkreis des Unions-Fraktionsvorsitzenden. Brinkhaus: “Der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung sowie der Beschäftigten muss absolute Priorität insbesondere vor wirtschaftlichen Interessen haben. Auch das Argument einer etwaigen Gefahr für die Versorgungssicherheit rechtfertigt diese Gesundheitsgefährdung in keiner Weise”, sagte Brinkhaus dem Westfalen-Blatt weiter.

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