Christina Schade: „Wenn jeder seine Arbeit ordentlich macht, brauchen wir keine Jugendberufsagenturen!“ (FOTO)

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Die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Landtag
Brandenburg, Christina Schade, hat am 17.09.18 den „Brandenburger Tag
der Jugendberufsagenturen“ besucht. Zu den Ergebnissen äußert sie
sich wie folgt:

„Die Veranstalter – Landesregierung und die Arbeitsagentur –
nennen den Austausch zum Thema –fruchtbar–. Ich nenne ihn einfach nur
traurig! Ein rot-rotes Defizit schafft ein Problem, dessen Bekämpfung
nur noch mehr rot-rote Defizite aufdeckt. Und die Lösung soll
tatsächlich eine neue behördenähnliche Agentur sein?

Fakt ist: Viele Jugendliche finden keinen Ausbildungsplatz, und
viele Betriebe finden keine Auszubildenden. Es gelingt der Vielzahl
von Akteuren – Arbeitsagenturen, Jobcentern, Jugendhilfe, Schulen,
Kammern usw. – nicht, Bedarf und Überschuss auf einen Nenner zu
bringen. Viele Jugendliche verlassen die Schule ohne
Berufsperspektive, und Abhilfe soll nun noch ein Akteur schaffen: Die
Jugendberufsagentur. Sie soll allerdings erst nach dem Ende der
Schulzeit beginnen zu wirken. Und genau das ist falsch! Wenn die
Bundesagentur für Arbeit sehr richtig einschätzt, dass –viele
Jugendliche noch nicht reif für eine Ausbildung sind–, dann kann die
einzige richtige Schlussfolgerung lauten: Wir müssen ihnen während
der Schulzeit die richtige Orientierung geben. Wir brauchen – keine
Neuigkeit – kleinere Klassen, gut ausgebildete Lehrer in
ausreichender Zahl, ausreichend finanzierte, frühzeitige
berufsvorbereitende Maßnahmen und einen frühzeitigen Kontakt zur
Wirtschaft. Rot-Rot hat auch hier geschlampt und das Problem solange
ignoriert, bis es kaum noch zu bewältigen ist. Aber noch ist es nicht
zu spät: Der Blick in die Uckermark zeigt, dass man sich nur mit den
beteiligten Akteuren an einen Tisch setzen muss. Hier wurden
Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. In deren Folge konnten in
Brandenburgs Norden erfreulich viele Jugendliche in die reichlich zur
Verfügung stehenden Ausbildungsplätze vermittelt werden. Kurzum: Wenn
jeder seine Arbeit ordentlich macht, brauchen wir keine
Jugendberufsagenturen!“

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