Der Tagesspiegel: Außenminister Maas: Mazedonien muss Chance im Namensstreit mit Athen nutzen

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Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sieht
Mazedonien vor einer EU-Entscheidung über den möglichen Beginn von
Beitrittsgesprächen im kommenden Jahr auf einem guten Weg. „Die
mazedonische Regierung hat sich ins Zeug gelegt, um den Namensstreit
mit Griechenland beizulegen“, sagte Maas dem „Tagesspiegel“
(Freitagausgabe) nach einem Treffen mit seinem mazedonischen
Amtskollegen Nikola Dimitrov am Donnerstag in Berlin. Mit der Lösung
des Namensstreits verbinde sich eine „historische Chance, die das
Land jetzt nutzen muss“, sagte Maas weiter. Gegenwärtig werden im
mazedonischen Parlament Verfassungsänderungen für eine Umbenennung
des Landes in „Republik Nordmazedonien“ beraten. Die Zustimmung des
mazedonischen Parlaments gilt als eine wichtige Hürde für einen
möglichen Beginn von EU-Beitrittsgesprächen, den Griechenland wegen
des Namensstreits bislang blockiert hat. Mitte kommenden Jahres will
die EU entscheiden, ob EU-Beitrittsgespräche mit Mazedonien
aufgenommen werden. Dimitrov sagte dem „Tagesspiegel“, dass er mit
einer positiven Entscheidung rechne.

https://www.tagesspiegel.de/politik/mazedonien-skopje-erwartet-201
9-beginn-von-eu-beitrittsgespraechen/23594058.html

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